Freitag, 23. September 2011

I like - Herbst

Ich finde es gibt keine schönere Jahreszeit als den Herbst- dicke Decken, Stunden mit einer Tasse Kakao auf dem Sofa liegen, ein Buch lesen und die Katze streicheln, lange Spaziergänge, die wundervollsten Rottöne, Stürme, fallende Blätter, Kastanien und Gemüsesuppen.

Seit meiner Kindheit stehe ich wahnsinnig auf Suppen und auch als ich noch bei meinen Eltern gewohnt habe war das ein wundervolles Sonntag-Mittag-Ritual zusammen Kartoffeln zu schälen, Gemüse zu schnippseln, Sud aufzusetzen und dann zog sich der wundervolle Duft durch das Haus.
Und heute wars endlich wieder soweit, ich habe beim einkaufen hinreißende kleine Kürbisse entdeckt und eine wundervolle Kartoffel-Kürbissuppe gemacht.

 


Worum es mir aber eigentlich geht: Gemüse einkaufen. Man hat ja viele verschiedene Möglichkeiten von Discount bis Asialaden, wenn dann aber noch der Nachhaltigkeitsaspekt mit dazu kommt, wird es schon ein wenig schwieriger:

Ich kaufe gerne regional, wobei natürlich regional nicht gleich regional ist. Vieles was in der Werbung versprochen wird ist schlicht und ergreifend Quatsch, mnches wird quer durchs Land gekarrt um das "regional-Siegel" erhalten zu können, ich für meinen Teil gehe deswegen ein bis zweimal wöchentlich auf den Markt. Da gibt es jeweils einen Bioland- und einen Demeter-Stand von Bauern aus der Region. Tatsächlich sind das beides Bauern die mit Herz und Seele seit Jahren hinter der "Bio"-Idee stehen, die unterstütze ich gerne und vor allem weiß ich, wo es herkommt und durch welche Hände es gegangen ist, im Supermarkt ekle ich mich manchmal ein wenig, wenn ich mir vorstelle, wer da alles schon Hand angelegt haben könnte.
Lieber wäre mir eigentlich biovegane Landwirtschaft, wer einen so bewirtschafteten Hof in der Umgebung hat, kann sich wirklich glücklich schätzen.

Schade ist natürlich, dass jetzt wieder absehbar ist, dass das Angebot bei den Ständen wieder verringert wird, bzw. zugekauft werden muss... Ich gebs zu, vor allem im Winter schaffe ich das mit der rein regionalen Ernährung nicht. Ich brauche vor allem frisches Obst und bei Datteln und kann bei sowas oftmals nicht nein sagen. Ein bisschen "sündigen" muss aber auch erlaubt sein, ich finde es wichtig, dass das Gros der Einkäufe "in Ordnung" ist. Im Prinzip wie bei dem Rest der Ernährung, kleine Sünden sind, solange sie im Rahmen bleiben, immer mal wieder drin. Ein paar absolute Verbote erhalte ich dennoch aufrecht: Meine Nahrung ist immer absolut tierfrei, Sojaprodukte kaufe ich nur aus kontrolliertem Anbau, vorzugsweise aus Europa und Palmöl meide ich so gut es geht auch ganz.

Und dann sind wir auch schon beim zweiten schönen Herbstthema: Endlich habe ich wieder Apfelkuchen gebacken. Am allerliebsten mag ich kleine, noch warme Apfelküchlein, eigentlich apple-pie-cupcakes, außen einen Mandel-Mürbteig, innen eine Mischung aus Apfelstückchen, Apfelmus, echter Vanille und Zimt, oben drauf kleine Marzipanstreifen, unglaublich lecker! Eines meiner Rezepte, das sogar den vegankritischen Teil meiner Freunde in Verzückung versetzt und dessen Rezept ich schon so oft aufschreiben musste, dass ich ihn auswendig kann.

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