Samstag, 8. Oktober 2011

Grandmother would be proud of me!




Für die deutsche Version bitte runterscrollen - German version below 





Hello Mo-Foers!
Welcome to thesecond day of my project "tastes of Germany", I would love to introduce you to the Lower Bavarian kitchen. My grandmother was born over there, so my mother taught me several  dishes and today's is my childhood favorite.
I am very sure you all know the same problem: Left over potatoes. Okay, usually there is one very good opportunity: chipped potatoes but all the time? Today you will learn about another very different but nonetheless tasty option: Fingernudeln (finger noodles). Even though similar dishes exist at least in nearly every southern German kitchen, I present them as lower Bavarian, because their non Lower Bavarian relatives differ a little in shape and their way of preparation and serving.
Few words about this recipe: There exist about a thousand different options how to prepare the dough, some are vegan, anyway, some are not, some are even gluten free (just use potato flour instead of wheat flour) and [hooray!] they are soyfree! Most recipes contain eggs, so I was tempted to use egg replacement but it worked just perfectly well without it. Outside Lower Bavaria those tiny treats are called "Schupfnudeln" and are usually served with sauerkraut, as a garnish or roasted.


How to?


4 persons require:
6-8 midi sized potatoes, peeled, cooked
wheat flour
salt, pepper, nutmeg

1. step
prepare a dough from potatoes, they must be mashed very well, the dough is meant to be plain;
as soon as you are done you have to mix in wheat floor until the dough is firm, it is meant to become really tight;
afterwards add salt pepper and nutmeg, you do not need to go steady on these, in fact I added about 1 ts salt and still thought there could have been some more

2. step

dust your kitchen counter with flour and form long rolls, cut them into pieces, they should have about the size of a little finger

3. step

prepare a pot with boiling water, take your Fingernudeln, form them in your hand and put them into the boiling water; as soon as they start floating to the top they're done, use a skimmer to take them out, refresh them

4. step

now it is time to roast them: mush of the taste comes from the fat, so if you want to use them as a garnish you may wish to use other kinds of fat.
Best for roasting is a buttery marge or any kind of vegan lard. In Lower Bavaria they are traditionally served salted with red cabbage or in a sweet version with cinnamon sugar and stewed apple (of course the second version was my childhood favorite). 

Enjoy!





dough pieces



hooray! they survived!




accompanied by my mother's red cabbage




nomnomnom- that's what a Bavarian childhood tastes like!
(Unfortunately they do not look half as good as they taste, if you have children please let them try!)




coming up next ( veggies and fruit I bought on friday's farmer's market)


--------------------------------------------------

Heute ist der zweite Tag meiner kulinarischen Rundreise durch Deutschland.
Heute gabs Schupfnudeln; ich erspare meinen deutschen Lesern die obige Einleitung zu dem Thema, ich gehe schwer davon aus, dass ihr die eh alle kennt.
Ich bin nicht mit Schupf- sondern mit Fingernudeln aufgewachsen, der größte Unterschied hierbei ist vermutlich die Form (wobei die auch nicht so sonderlich anders ist) und die klassische Darreichungsform: einmal süß, mit Zimtzucker und Apfelkompott und dann herzfhaft mit Rotkohl.
Besonders gut geeignet ist das Gericht um übriggebliebene Kartoffeln vom Vortag zu verwenden.

Schön an diesem Rezept ist es, dass es sowieso oft vegan ist, ich wollte erst Eiersatz verwenden, frage mich allerdings mittlerweile wozu. Glutenintolerante können das Weizenmehl übrigens hervorragend durch Kartoffelmehl/- flocken ersetzen.

Zubereitung:
Für 4 Personen benötigt man:
6-8 mittelgroße Kartoffeln, gekocht und geschält
Weizenmehl
Salz, Pfeffer, Muskatnuss


1. Schritt
Aus den Kartoffeln einen glatten Teig herstellen (meistens werden sie gerieben, ich habe sie gestampft, wer eine Küchenmaschine hat, sollte die verwenden). Danach mit Mehl abbinden (der Teig soll richtig fest werden, lieber zuviel als zu wenig).
Anschließend mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen, hierbei nicht sparsam sein, Kartoffelteig verträgt einiges.

2. Schritt

Arbeitsfläche großzügig bemehlen, aus dem Teig lange dünne Würste formen und etwa kleinfingergroße Teiglinge abschneiden.

3. Schritt

Gesalzenes Wasser in einem Topf zum kochen bringen, Teiglinge nochmal zwischen den Handflächen in eine schöne Form bringen und hineingeben. Sie sind fertig, sobald sie an die Oberfläche treiben und sollten dann schnell mit einer Schaumkelle abgeschöpft werden.

4. Schritt

In einer Pfanne anrösten, hierbei bietet es sich an das Fett auf das Hauptgericht abzustimmen, sofern die Fingernudeln als Beilage gedacht sind, da die Nudeln den Geschmack vom Fett stark annehmen. Ansonsten empfehle ich entweder veganes Schmalz (zB aus dem Reformhaus) oder das Rapsöl mit Buttergeschmack, auch Margarine eignet sich hervorragend.
In Niederbayern werden sie in der herzhaften Variante mit Rotkraut und in der süßen Variante (meinem Kindheitslieblingsessen) mit Zimtzucker und Apfelmus gereicht.

Kommentare:

  1. Guten Abend,

    ich habe das Rezept eben ausprobiert und bin etwas verwirrt. Da ich keine Küchenmaschine habe, habe ich die Kartoffeln gerieben. Einen glatten Teig aber ich dadurch aber nicht hinbekommen. Es wurden dann eber Kartoffelpuffer in 'Wurstform'. Bist Du sicher, dass geriebene Kartoffeln für den Teig richtig sind?

    Liebe Grüße,
    Federchen

    AntwortenLöschen
  2. also ich habe auch keine Küchenmaschine, wie geschrieben habe ich sie gestampft (einige Rezepte geben auch an, dass man sie reiben soll, insofern ging ich davon aus, dass das so auch klappen würde), allerdings ist mir aufgefallen, dass ich nur im Einganstext geschrieben hatte, dass sie gekocht sein sollen, vielleicht liegt da der Fehler?

    AntwortenLöschen
  3. Irgendwie dachte ich mir's schon ;) Ja, ich habe sie natürlich nicht gekocht. Wird demnächst also mit gekochten Kartoffeln versucht.

    Lg, Federchen

    AntwortenLöschen
  4. Ohje, das tut mir leid :(

    Hoffe die Kartoffelpuffer waren dann wenigstens genießbar?
    Sorry da stand ich beim pisten selbst aufm Schlauch, wenn man das von kleinauf kennt stellt sich die Frage einfach gar nicht...

    Ich hoffe der nächste Versuch wird erfolgreicher!

    AntwortenLöschen
  5. Das macht doch nichts! Ich hätte ja schon bei 'Kartoffeln vom Vortag' stutzig werden müssen. Wurde ich irgendwie auch, aber mir hat wohl in der Tat das Wörtchen 'gekocht' gefehlt. Jetzt weiß ichs ja. Und die Kartoffelpuffernudeln waren durchaus essbar ;)

    Lg Federchen

    AntwortenLöschen
  6. Ich war einfach betriebsblind, sorry :(

    Solang die Puffernudeln okay waren ^^, wenigstens etwas :)

    AntwortenLöschen
  7. Soooo, jetzt kommt der Bericht über Versuch 2 :)
    Aus gegebenem Anlass habe ich die Schupfnudeln nicht in kochendes Wasser, sondern direkt in die Pfanne. Hätte nämlich neulich Gnocci (anderes Rezept) versucht und die sind mir im Topf einfach auseinander gefallen. Nur noch ein Bodensatz Kartoffelbrocken war übrig. Daher also direkt angebraten. Das große Problem: ich war zu hungrig! Es hat mir alles zu lange gedauert und irgendwann hab ich einfach einen großen Kartoffelfladen draus gemacht. Selbstverständlich nicht Sinn der Sache, aber was ich damit sagen will: Es hätte geklappt, wenn ich geduldiger gewesen wäre.

    Lg Federchen

    AntwortenLöschen
  8. War an den Gnocchi Mehl dran?
    Meistens fallen die auseinander wenn das fehlt (man kann aber vorsichtshalber immer eines zur Probe ins Wasser geben, wenn die dann noch auseinanderfallen, einfach mehr Mehl unterkneten), der Teig sollte schon immer richtig fest sein, dann dürfte/sollte es eigentlich klappen :)
    Falls dich der Mehlgeschmack stört kannst du stattdessen Kartoffelflocken nehmen :)

    Und: wenn du sie nicht kochst sondern sieden lässt ist die Gefahr, dass sie auseinanderfallen geringer, aber Kartoffelteig ist auch echt zickig, mir sind auch neulich mal Klöße auseinandergegangen, man war ich sauer...

    Aber gut, dass es jetzt doch noch irgendwie was wird. :)
    Danke für die Rückmeldung und liebe Grüße

    AntwortenLöschen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.