Mittwoch, 28. Dezember 2011

Californisches Italo- und tropisches Seafood



Ich bin zurück aus dem Urlaub und möchte mich erstmal für die ganzen lieben Kommentare die hier eingetrudelt sind bedanken! Ich hoffe ihr hattet alle angenehme Feiertage.
Weihnachten dagegen war relativ stressfrei, um ehrlich zu sein war es sogar eher feucht-fröhlich, wobei eine besondere Betonung auf dem alkoholischen Anteil liegt - von dem reicht es mir aber jetzt auch wieder die nächsten paar Wochen...

Mit mir zurück aus dem Urlaub gekommen sind -neben meinen großartigen Weihnachtsgeschenken und schönen Erinnerungen (danke an alle Beteiligten die hier mitlesen)- auch ein großer Teil der Südfrüchte meiner Eltern.
Bei uns gibt es jedes Jahr zu Weihnachteneinen ganzen Haufen Obst, Südfrüchte und zwar die ungewöhnlicheren Sorten, dafür sorgt mein Vater und so ungern er eigentlich Supermärkte betritt, hierfür macht er eine Ausnahme, denn diese in seiner Kindheit liebgewonnene Tradition lässt er sich nicht nehmen. Und was läge näher als der einzigen veg*-Person der Familie die Überbleibsel mit auf den Weg zu geben, unter ihnen auch eine Avocado. Sehr praktisch, denn seit langem hatte ich vor eines meiner Lieblingsrezepte hervorzukramen und das verdient einen extra Hinweis für alle, dies noch nicht probiert haben.

Mein allerliebstes Avocadorezept ist nämlich Chloe Coscarellis kalifonische Avocadopestopasta. Cloe Coscarelli kennt ihr vielleicht als die Cupcakemacherin, die auf Food Network mit ihren veganen Cupcakes Jury und Publikum von sich begeistern konnte. 

Für dieses Rezept hatte ich zwar nicht alle Zutaten im Haus (namentlich fehlten Basilikum und Pinienkerne), allerdings war die Avocado schon etwas überreif . Außerdem lagerten noch Yamsshrimps in meinem Kühlschrank und ich konnte kaum erwarten sie zu versuchen. Eigentlich hatte ich diese für das Raclette zum 24. geordert, mich angesichts der Essensmenge dann aber doch gegen sie entschieden. 
Geschmacklich fand ich sie ein wenig fad, die Konsistenz nicht so gummiartig wie erwartet, allerdings auch nicht so berauschend, dass ich sie unbedingt nochmal essen wollen würde.
Allerdings glaube ich, dass man aus denen durchaus was rausholen könnte, wenn man ein bisschen mit ihnen arbeitet und dass sie sich zBin einer Paella, in der es nicht so sehr auf den Geschmack ankommt, gut machen würden.

Für die Knoblauchshrimps habe ich die halbe Packung (8 Stück) kurz in kochendem Wasser blanchiert, dann in Öl, gehacktem Knoblauch, Zitronensaft, Salz und Pfeffer mariniert und schlussendlich auf ein Schaschlikspieß gespießt im Backofen 15 Minuten gegrillt


Die Pasta habe ich nach Chloe Coscarellis Rezept mit ein paar unwesentlichen Änderungen gemacht: Statt des Basilikums habe ich getrocknete Kräuter der Provence verwendet, als Pasta habe ich Spaghetti gewählt und statt der Pinienkerne gehackte Mandeln. Lecker wars, das Originalrezept sollte man aber auch unbedingt versuchen!

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