Samstag, 31. Dezember 2011

Jahresrückblick 2011

bei Pfeffi gesehen, geklaut und ausgefüllt :)


[ich selbst] habe mich dieses Jahr kaum wahrgenommen, liegt vermutlich an meinem biblischen Alter, irgendwann läuft das alles eben von selbst weiter

[meine Familie] gibts auch, ist wichtig, nach wie vor

[Gesundheit] war dieses Jahr vollkommen unproblematisch, nach meiner verschleppten Lungenentzündung vor zwei Jahren, kann ich dank Ernährungsumstellung und der Tatsache, dass ich mich mal etwas zurückgenommen habe und auch mal ein wenig Freizeit für mich einplane bis auf unwesentliche Erkältungen auf ein gesundes Jahr zurückblicken

[Kreativität] Kreativiwas? Wenn meine Kochexperimente nicht zählen kann ich getrost behaupten, dass dieser Kelch dieses Jahr vollkommen spurlos an mir vorbeigegangen ist

[Spiritualität] ich habe Dawkins gelesen, Religulous gesehen, Russel ein bisschen mehr verstanden und Onfray bejubelt; außerdem habe ich mich über Ashtar Sherans Zettel in meinem Briefkasten amüsiert und in Folge dessen das örtliche Programmkino genötigt den Film "die Mondverschwörung" zu zeigen

[Intellektualität] kam dank meines Studiums viel zu kurz, kaum gelesen, kaum gedacht, kaum entwickelt, kaum diskutiert, geistig verkümmert möchte man behaupten

[Konsum] leidiges Thema, hänge da oft zwischen den sinnbildlichen Engeln und Teufeln; ich habe weniger konsumiert, bewusster konsumiert, mir vieles verkniffen, manchmal aber auch nachgegeben um dann mit einem schlechten Gewissen belohnt zu werden; definitiv ein Punkt den es auszubauen gilt

[Essen & Trinken] schönes Thema, mach ich auch sehr gerne; viel gekocht, viele bekocht, viel neues entdeckt: von blauen Möhren bis zu neuen Gewürzen, viel altes neu probiert, mich in Rote Beete Carpaccio verliebt, angefangen fast alles selbst zu machen, mich meiner eigenen Esskultur genähert, tausend neue Rezepte gespeichert, mehrere Male mehrere Gänge gekocht

[Zum ersten Mal gemacht] zum Weltuntergang rauchende Schuhe aufgestellt und auf selbigen angestoßen, Hagen Rether live gesehen

[Nach langer Zeit wieder getan] bergwandern, gleich mehrere Male... und das obwohl ich das als Kind so gehasst habe- und zu Weihnachten Sissi angesehen, meinen Fernseher entsorgt und beschlossen keinen neuen zu wollen

[Leider nicht gemacht] mal wieder Deutschland verlassen, Hagen Rether ein zweites Mal gesehen, Freunde getroffen, die ich schon lange nicht mehr gesehen habe

[Alben und Songs des Jahres] Ich höre ja seltenst Musik, aber wenn dann Caro Emerald - A night like this und die unvergessliche Amy Winehouse

[Lieblingsorte in diesem Jahr] Der Platz in der Bib ganz rechts vorne, mein Bett

[Vorherrschendes Gefühl für 2012] Panik

[Wort des Jahres] lernen

[zugenommen oder abgenommen] zugenommen

[Stadt des Jahres] Kaffhausen hinterm Wald

[Alkoholexzesse] nur zu den wichtigen Ereignissen, allerdings nicht unbedingt in Form von Exzessen

[Haare länger oder kürzer] länger

[kurzsichtiger oder weitsichtiger] keine Ahnung, sehe noch immer gleich gut

[Krankenhausbesuche] nein

[verliebt] nein, aber festgestellt, dass man sich Menschen wirklich schönlernen kann

[most called persons] Eltern, Steffen (hallo Steffen!), Lars, Lisa, Michael

[die schönste Zeit verbracht mit] da fällt die Entscheidung schwer, es gab viele schöne, unvergessliche Abende, Nachmittage,...

[die meiste Zeit verbracht mit] meiner Katze und meinen Büchern

[Buch des Jahres] Schönfelder, Sartorius und mein allerliebster (...not.) Ziegler-Tremel

[Film des Jahres] Die Mondverschwörung

[Konzert des Jahres] ääähm zählt Hagen Rether, der hat nen Flügel... ich war auf keinem anderen

[TV-Serie des Jahres] The Walking Dead, Big Bang Theory

[Beste Idee/Entscheidung des Jahres] Teilnahme am MoFo

[Erkenntnis des Jahres] wenn man lange versucht hat möglichst nicht perfekt zu sein, kann man auch mal das Gegenteil probieren

[Drei besondere Highlights] die Ankündigung einer meiner besten Freundinnen, dass sie heiraten wird, die Rückkehr einer engen Freundin aus Spanien, die Reaktionen auf meine Adventskalender

[Drei schreckliche Tiefpunkte] die Nachricht von der schweren Krankheit meiner Tante, als einer meiner besten Freunde wegzog, ungeliebte Überraschungen

[Drei Pläne fürs neue Jahr] mehr lesen, mehr Sport treiben, ab und an auch mal eine Auszeit nehmen

[2011 in wenigen Worten] viel zu viel von allem und viel zu wenig vom wichtigen


euch allen einen guten Rutsch und einen erfolgreichen Start ins neue Jahr!

Donnerstag, 29. Dezember 2011

No Surf, no turf - vegane Scampi die zweite



Neuer Versuch, neues Glück, die angebrochene Packung muss schließlich weg.
Diesmal gabs einen Burger im Surf&Turf-Style.
Wer es nicht kennt: Eine Kombi aus King Prawns und Steak, hauptsächlich aus Dekadenzgründen kombiniert.

Vegane Shrimps sind jetzt nicht allzu dekadent - vom Preis mal abgesehen, der einen aus den Socken kippen lässt, sich im Vergleich zum Tier aus dem Feinkosthandel dann aber doch noch in Grenzen hält und wie gesagt auch keine Erleuchtung.

Gebastelt habe ich heute also einen Burger aus dem Aldi-Patty (das hat mein Vater als Weihnachtsreserve für mich eingekauft gehabt, wird übrigens von Viana hergestellt), das ich im Backofen zubereitet habe, zwei Scheiben Räuchertofu mit Senf bestrichen und in Erdnussöl gebraten, in Erdnussöl und gehacktem Knoblauch gebratene vegane Shrimps, Feldsalat, Tomate, Zwiebel, Gewürzgurke und Joghurtdressing oben drauf, in eine Vollkornsemmel gepackt und gespachtelt.
War tatsächlich hervorragend, obwohl die Shrimps mich auch in dieser Variante nicht so ganz überzeugt haben und zudem nach dem Braten wie helle Nacktschnecken aussahen, nicht so besonders appettitlich - wenn man aber mal das Brot drübergestült hat siehr man davon kaum mehr was.
Die Konsistenz erinnerte mich irgendwie an Tintenfischringe (wobei das nur eine ganz vage Erinnerung ist, also nicht zu ernst nehmen).


Ein paar davon sind noch immer übrig geblieben... Gibt es irgendwelche besonderen Rezept- oder Zubereitungstipps?


Mittwoch, 28. Dezember 2011

Californisches Italo- und tropisches Seafood



Ich bin zurück aus dem Urlaub und möchte mich erstmal für die ganzen lieben Kommentare die hier eingetrudelt sind bedanken! Ich hoffe ihr hattet alle angenehme Feiertage.
Weihnachten dagegen war relativ stressfrei, um ehrlich zu sein war es sogar eher feucht-fröhlich, wobei eine besondere Betonung auf dem alkoholischen Anteil liegt - von dem reicht es mir aber jetzt auch wieder die nächsten paar Wochen...

Mit mir zurück aus dem Urlaub gekommen sind -neben meinen großartigen Weihnachtsgeschenken und schönen Erinnerungen (danke an alle Beteiligten die hier mitlesen)- auch ein großer Teil der Südfrüchte meiner Eltern.
Bei uns gibt es jedes Jahr zu Weihnachteneinen ganzen Haufen Obst, Südfrüchte und zwar die ungewöhnlicheren Sorten, dafür sorgt mein Vater und so ungern er eigentlich Supermärkte betritt, hierfür macht er eine Ausnahme, denn diese in seiner Kindheit liebgewonnene Tradition lässt er sich nicht nehmen. Und was läge näher als der einzigen veg*-Person der Familie die Überbleibsel mit auf den Weg zu geben, unter ihnen auch eine Avocado. Sehr praktisch, denn seit langem hatte ich vor eines meiner Lieblingsrezepte hervorzukramen und das verdient einen extra Hinweis für alle, dies noch nicht probiert haben.

Mein allerliebstes Avocadorezept ist nämlich Chloe Coscarellis kalifonische Avocadopestopasta. Cloe Coscarelli kennt ihr vielleicht als die Cupcakemacherin, die auf Food Network mit ihren veganen Cupcakes Jury und Publikum von sich begeistern konnte. 

Für dieses Rezept hatte ich zwar nicht alle Zutaten im Haus (namentlich fehlten Basilikum und Pinienkerne), allerdings war die Avocado schon etwas überreif . Außerdem lagerten noch Yamsshrimps in meinem Kühlschrank und ich konnte kaum erwarten sie zu versuchen. Eigentlich hatte ich diese für das Raclette zum 24. geordert, mich angesichts der Essensmenge dann aber doch gegen sie entschieden. 
Geschmacklich fand ich sie ein wenig fad, die Konsistenz nicht so gummiartig wie erwartet, allerdings auch nicht so berauschend, dass ich sie unbedingt nochmal essen wollen würde.
Allerdings glaube ich, dass man aus denen durchaus was rausholen könnte, wenn man ein bisschen mit ihnen arbeitet und dass sie sich zBin einer Paella, in der es nicht so sehr auf den Geschmack ankommt, gut machen würden.

Für die Knoblauchshrimps habe ich die halbe Packung (8 Stück) kurz in kochendem Wasser blanchiert, dann in Öl, gehacktem Knoblauch, Zitronensaft, Salz und Pfeffer mariniert und schlussendlich auf ein Schaschlikspieß gespießt im Backofen 15 Minuten gegrillt


Die Pasta habe ich nach Chloe Coscarellis Rezept mit ein paar unwesentlichen Änderungen gemacht: Statt des Basilikums habe ich getrocknete Kräuter der Provence verwendet, als Pasta habe ich Spaghetti gewählt und statt der Pinienkerne gehackte Mandeln. Lecker wars, das Originalrezept sollte man aber auch unbedingt versuchen!

Freitag, 23. Dezember 2011

Frohe Weihnachten!

Ich verabschiede mich in den Blogurlaub und bedaure sehr, dass ich die letzten Tage nicht nur kaum sondern keine Zeit hatte meine restlichen Plätzchenrezepte zu teilen.


Dafür gibt es als kleinen Gimmick noch eine zusammengeklaute Bastelanleitung inklusive Foto für Schneemann-"Cake"pops. Schnee haben wir hier leider noch immer keinen.

Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten, nicht zu viel Streit unterm Tannenbaum und dass die tierischen Mitbewohner selbigen nicht umreißen! 






Nach einer Idee von Fork and Beans und einer Schalbastelanleitung von VeganYumYum


Man braucht:


für den Schneemann:

gepoppten Amaranth
massenweise Puderzucker +1P. Vanillezucker mit wenig Wasser zu Zuckerguss angerührt
Schokostückchen für Augen und Knöpfe


für den Hut: 

Pfefferminzplätzchen, halbierte Schokobananen, aufeinandergeklebt und nochmals mit Schokolade überzogen



für den Schal: 

Marzipan
Lebensmittelfarben


+ Spaß und Zeit das alles zusammenzumanschen

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Sonntag, 18. Dezember 2011

Käsespätzle


Eines der Gerichte die ich als Vegetarierin irgendwann nicht mehr sehen konnte waren Käsespätzle,
denn die gibt es in jedem Restaurant als "vegetarische Schmankerl" als eine der drei üblichen Wahlmöglichkeiten.
Inwieweit Käsespätzle überhaupt vegetarisch sind, darüber lässt sich vermutlich trefflichst streiten, streng genommen dürften die meisten im Restaurant den Begriff nicht ganz ausfüllen.
 Tatsache ist aber, dass ich seit ein paar Tagen im Kopf hatte endlich mal meine eigene Version zu machen, vegan natürlich. Meine Kasspatzn-Abstinenzlerzeit ist mittlerweile soweit fortgeschritten, dass ich sie doch ganz gerne mal wieder essen wollte. Wobei ich es eigentlich noch immer schade finde, dass die Unkreativität deutscher Gasthäuser einem ein eigentlich gutes Gericht so nachhaltig versauen kann.

Hier taucht zunächst ein massives Problem auf: Wie der Name ja nun schon unmissverständlich nahelegt ist da eigentlich Käse dran und um ehrlich zu sein halte ich von den meisten Käsealternativen wenig bis gar nichts.
Ich habe das meiste tatsächlich durch (bis auf die "igitt, schmeckt wie Plastik, ein Stern Berwertung"-Produkte, die ich mir dann gespart habe) und finde es schlecht bis gar nicht genießbar.

Einzige mehr oder weniger gute Ausnahme bisher: Das Fondue von No Muh, sowie deren "Rezent"-Käse und der Kräuter-Knoblauch von Cheezly (wobei letzterer nicht wie Käse schmeckt, dafür aber gut). Vorteil am No Muh Käs: Die ganze Linie ist palmölfrei.

Langer Rede kurzer Sinn: Nachdem das Fondue nun endlich wieder erhältlich ist und Freitag meine Bestellung postalisch eintrudelte stand meinem Käsespätzleplan nichts mehr im Weg!

Die Spätzle sind nach meinem seltzusammengeschusterten Rezept (habe schon ein paar Versuche hinter mir...) mittlerweile ziemlich gut, allerdings sind das, mangels vorzeigbarer Schabtechnik auch Knöpfle, die kriegt man mit einer Minimalstküchenausstattung wie meiner hervorragend hin.
Fehler: Zusätzlich den Rezent-Käse darüberreiben- schmeckt nicht.
Gut: Das Fondue als Käsesauce verwenden, erinnert geschmacklich an kräftige Bergkäsearten
Noch besser: Selbstgebastelte Röstzwiebeln: Ein Traum!
Am allerbesten: Inklusive Vorbereitungen und Wartezeit hat man ein fertiges Essen innerhalb von einer halben Stunde auf dem Tisch stehen.


Rezept: 

Röstzwiebeln:
1 mittelgroße Zwiebel, in feinen Ringen
ein paar EL Mehl
Salz

Zwiebelteile, Salz und Mehl in einen Gefrierbeutel geben, gut durchschütteln so dass die Zwiebeln mit dem Mehl bedeckt sind.
In einer großen Pfanne in reichlich Pflanzenöl goldbraun und knusprig ausbacken, dabei immer wieder wenden.
Anschließend auf ein Küchentuch geben, Pfanne nicht ausspülen, lediglich das überschüssige Fett abnehmen.


Spätzle: (2 Personen)

100g Mehl (550)
50g feiner Maisgrieß
ca. 200ml Wasser
1 EL Speisestärke
frisch gemahlene Muskatnuss
1/2 TL Salz
1/2 TL Kurkuma
1-2 Fäden Safran, gemahlen


aus den obigen Zutaten einen Teig herstellen, dieser sollte relativ flüssig sein (in etwa wie Pfannkuchenteig), ca 10 Minuten zur Seite stellen, damit sich der Grieß vollsaugen kann, der Teig sollte nun etwas dicker geworden sein
einen großen Topf mit gesalzenem Wasser aufkochen, eine grobe Küchenreibe nehmen und mit einem Kuchenschaber portionsweise Teig durchdrücken; je nach Schnelligkeit sollten zwischenzeitlich fertige Spätzle (schwimmen an der Oberfläche) mit dem Schaumlöffel abgenommen werden; immer wieder kontrollieren, dass sich unter dem Sieb im Topf kein "Spätzleklumpen" bildet
Fertige Spätzle mit kaltem Wasser abschrecken


Nun in der zuvor verwendeten Pfanne zusammen mit den Zwiebeln kurz anbraten, Käsesauce darübergeben, warten bis sie fest wird, dann salzen und pfeffern und mit frischer Petersilie überstreuen. 

Freitag, 9. Dezember 2011

Iron Chef Challenge

Ich hatte ja versprochen, dass ich bei der nächsten Iron Chef Challenge Bescheid gebe.

Und es ist wieder soweit. Auf der MoFo-Page ist die Aufgabe, die bis Sonntag Mittag gelöst werden muss erschienen und die Zutat dieses Mal: Minze.

Lest euch nochmal die Regeln durch und dann ran an die Töpfe!

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Schnelle Küche - Thymian-Rosmarin-Pfannkuchen mit Zwiebelhackfüllung

Meistens muss es bei mir schnell gehen oder ich habe keine Lust Ewigkeiten in der Küche zu stehen.
Meine Küche ist sowieso nicht so der Ort an dem man sich länger als ein paar Minuten aufhalten kann ohne depressiv zu werden - fensterlos, kein Platz, wenn man sich bewegt läuft man Gefahr sich zu verletzen oder irgendwas wichtiges umzuschmeißen. Ich habe Abstellkammern gesehen, die im Vergleich mit meiner Küche wie ein prunkvolles Schloss wirken, aber man soll als Student ja zufrieden sein und sich in Bescheidenheit üben.

Außerdem: Die besten Sachen entstehen, weil man sich an ungünstige Gegebenheiten anpassen muss. Und heute waren es Thymian-Rosmarin- Pfannkuchen mit einer würzigen Zwiebel-Hackfüllung.

Ein Rezept gibts dazu nicht so wirklich. Ich habe einfach Pfannkuchenteig gemacht und jeweils einen EL Rosmarin und Thymian zum Teig gegeben (Teig aus Mehl, angerührtem Sojamehl und Soja-Reis-Milch (+etwas Salz)). Und als Füllung Sojaschnetzel in Tomatensauce gekocht (ich weiche die vorher nicht ein, sondern gebe erstmal einen kleinen Teil Tomatensauce und Wasser hinzu um sie gut anzubraten, die weichen, wenn man ihnen Zeit gibt, von selbst durch) und die Sauce mit italienischen Gewürzen, Knoblauch, Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Chili abgeschmeckt. Zu guter Letzt kam auch noch ein Stück Bitterschokolade dazu, wenn ich mich jetzt noch erinnern könnte, wer das mal als Geheimzutat gepostet hat....
Mit einem hohen Zwiebelanteil und zusätzlichen, kurz vor Ende der Garzeit hinzugefügten, Lauchringen ist sie ein hervorragender Kontrast zu den Pfannkuchen. Ein paar frische an den Rand drappierte Tomaten runden das Gericht ab.

Dienstag, 6. Dezember 2011

Vichteln



Heute um 18.ooh war es soweit und ich habe endlich mein seit Tagen auf dem Schreibtisch residierendes Wichtelpäckchen öffnen dürfen.
Leider haben wohl noch nicht alle ihr Päckchen erhalten, wie ich heute feststellen durfte. Schade. Ich hoffe es handelt sich dabei um ein Versehen oder vorweihnachtliche Postüberlastung.

Als allererstes möchte ich der lieben Mamavegana aus der veganen Versuchsküche danken, denn sie ist nicht nur Initiatorin sondern auch alleinige Organisatorin dieses Events und dafür gebührt ihr allerhöchstes Lob! Tausend Dank, dass du das alles organisierst! Das ist wirklich eine wundervolle Idee und ich bin ganz gerührt, dass es jemanden gibt, der sich die Mühe macht  und ein so nettes Event, das die deutsche Veganerbewegung ein bisschen zusammenschweißt auf die Beine stellt!

Nun aber zu meinem Wichtelpaket (denn nur deswegen seid ihr hier, gebts doch zu ;) ):









alles liebevoll eingepackt





tatsächlich hatte ich schon mit dem Gedanken gespielt mir das Brettchen zu bestellen, ich glaube ich habe eine hellsehende Vichtelin erwischt ;)
besonders gespannt bin ich aber auf den Tee aus Edelkastanienblättern (was es nicht alles gibt...!)






vermutlich eher unbeabsichtigt hat die Katze auch noch ein Geschenk bekommen... von der weißen Folie kriege ich sie seit mittlerweile zwei Stunden nicht mehr runter...
Die abstrusen Verrenkungen die sie darauf vollführt wollte sie aber leider nicht fotografieren lassen...


vielen Dank liebe Vichtelin!
ich hoffe du hast selbst auch ein Paket bekommen, über das du dich freuen kannst!

(magst du mir vielleicht das Rezept für die Herzkekse zustecken?)

Montag, 5. Dezember 2011

Inside Out Makronen



Man könnte ja meinen ich wäre dem Backwahn verfallen.

Heute auf dem Programm:
Wir haben noch keinen Schnee, deswegen ignoriere ich das karibische Image von Kokos und denke mir beim Anblick dieser Kekse, dass sie aussehen, als hätte es geschneit.


das braucht man: 
eine Tüte Kokosflocken (mit dunkler Schokolade überzogene "Kokosberge")

150g Mehl
50g Zucker

50g Margarine
150ml Pflanzenmilch
1 Päckchen Vanillezucker
2TL Backpulver
1/2TL Salz (ich bevorzuge fleur de sel für den shortbread-Effekt)



40g gehackte dunkle Schokolade
Mehl
10-20g geschmolzene dunkle Schokolade
 ein paar TL Kokosraspeln



so wirds gemacht: 

aus Mehl, Zucker, Margarine, Pflanzenmilch, Vanillezucker, Backpulver und Salz einen Teig herstellen
diesen im Kühlschrank mindestens eine Stunde durchkühlen lassen
danach die Schokoladenstückchen dazugeben
nun Mehl hinzugeben bis der Teig nicht mehr klebt
um jede Kokosflocke einen EL Keksteig herummodellieren und zu einer Kugel formen
Im vorgeheizten Ofen ca 10-12min backen (oder bis die Kekse fertig sind)

mit geschmolzener dunkler Schokolade verzieren und Kokosflocken  dekorativ daraufstreuen



Samstag, 3. Dezember 2011

Schneeflöckchen


Schneeflöckchen haben ihren Namen aus zwei Gründen: Sie sind, selbst für Kekse, ziemlich weiß und sie zerschmelzen im Mund.

Der Effekt kommt hauptsächlich daher, dass statt Mehl Stärke und Puderzucker die Grundlage für den Teig bilden.

Dies ist ein Rezept, das auch in der unveganen Variante keinen Eiersatz verwendet.
Kein Ei im Rezept = weniger Ärger und Rumprobiererei.

Mein Rezept habe ich aus einem Backbuch eines lokalen Hausfrauen-Charity-Vereins.
Allerdings musste ich ein paar Sachen anpassen.

Das größte Problem an diesem Rezept ist die Backzeit. Man muss da wirklich daneben stehen bleiben, denn sonst sind die Kekse schnell zu braun.


das ist drin: 

250g Margarine
250g Stärke
100g Puderzucker
1 ausgekratzte Vanilleschote (alternativ: 3 Päckchen Bourbon Vanillezucker, Vanilleextrakt)
~130g Mehl (abhängig von Mehltyp und benutzter Margarine)


so wirds gemacht:

Margarine, Puderzucker, Vanille, Stärke und ca. 1/3 des Mehls zu einem glatten Teig verrühren
dann Mehl unterheben bis ein weicher gut knetbarer Teig entsteht (wie sehr weiches Playdo)
Mindestens eine Stunde im Kühlschrank abkühlen lassen
Kirschgroße Kugeln formen, mit einer bemehlten Gabel flach drücken

Backen: bei 170° ca. 10-12min (aufpassen, dass sie nicht braun werden!)

Freitag, 2. Dezember 2011

Mandelsplitter



Meinen heutigen Post widme ich meiner Mutter. Und zwar aus einem ganz simplen Grund.

Jahrelang haben wir wegen meines Vegetarismus und Veganismus gestritten.
Heute allerdings hat sich meine Mutter die mit der Technik vollkommen auf Kriegsfuß steht an den PC begeben und vegane Onlineshops gegoogelt. Dass sie dann mit dem Angebot überfordert war und mich angerufen hat (ich muss bei dem Paket jetzt ganz überrascht tun...) um zu erfragen was gut ist, ist dabei vollkommen nebensächlich.

Sie hat sogar berichtet, dass sie vollkommen ahnungslos im örtlichen Bioladen stand, nur um Nikolaussachen für mich zu finden, insofern: Ich finde es schön. Schön, dass wir seine Ebene gefunden haben, auf der wir miteinander auskommen und uns gegenseitig nicht das Leben schwer machen. Denn eigentlich verstehen wir uns wirklich gut und ich finde es schon lange schade, dass das immer ein Reibungspunkt sein musste.

Die oben abgebildeten Plätzchen sind die, die sie vor ein paar Jahren, als sie versucht hat das erste Mal Weihnachtssüßigkeiten für mich herzustellen. Statt der üblichen Milchschokolade hat sie einfach schwarze Schokolade verwendet. Und obwohl ich eigentlich nicht der größte Fan von schwarzer Schokolade bin, finde ich sie bis heute köstlich.
Ich mache die, auch weil sie schnell gehen, in verschiedenen Varianten, also mit "Milch"schokolade, weißen und schwarzen Sorten mehrere Male während der Adventszeit, so habe ich eine größere Auswahl.

das braucht man:

*100g gestiftelte Mandeln
* 100g Schokolade (hier: GEPA Grand Noir)

so wirds gemacht: 

Schokolade schmelzen (ich empfehle: im Wasserbad), Mandeln einrühren und gut mischen, bis alle Stifte mit Schokolade bedeckt sind; dann mit zwei Teelöffeln kleine Häufchen formen und auf einem Backpapier absetzen, da mindestens eine Stunde trocknen lassen.


Kleiner Tipp am Rande (für den ich kein Geld bekomme ;) ):
Zotter hat in seinem Weihnachtssortiment unter anderem weiße Sojakuvertüre (auch normale Sojakuvertüre). Zotter erhält man in den meisten Welt- oder Schokoladenläden, sowie im Onlinehandel.

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Marzipan-Mandel-Sternchen




Ich liebe Weihnachten, eigentlich alles daran, sofern man den Stress den andere machen mal außen vor lässt.

Ich freue mich das ganze Jahr auf das das Glühweintrinken am Christkindlmarkt, die Glühweinbonbons, den Weihnachtsbaum und auch auf "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" und "Wir warten aufs Christkind". Wochen im Voraus das Essen für den Abend zu planen, Geschenke einkaufen, selbst einen Adventskranz basteln und natürlch die typischen Weihnachtssüßigkeiten.

Und vor allem liebe ich eins: Marzipan
Und deswegen gibt es dieses *husthust* Rezept:


das braucht man:

*Marzipan
*Mandelstifte
*geschmolzene dunkle Schokolade
(ich hatte GEPA Grand Noir Zartbitter 70%)


so wirds gemacht:

aus dem Marzipan Kugeln formen, die Stifte dekorativ reinstecken und mit Schokolade überziehen
(dazu habe ich sie einfach an einem Zahnstocher in flüssige Schokolade getaucht und mit einem Teelöffel etwas nachgeholfen und auch das entstandene Loch gefüllt)
dann zum Trocknen auf ein Backpapier legen und mindestens eine Stunde liegen lassen, in einem luftdichten Behältnis aufbewahren



Hinweis:

Je besser die Schokolade, desto besser das Ergebnis