Samstag, 16. Juni 2012

Das perfekte Dinner - eine Nachlese

Wie vermutlich 95% der restlichen deutschen Veganer habe ich mir in der letzten Woche das Perfekte Dinner auf Vox angesehen. Eigentlich mag ich das Format nicht so besonders, wegen Kim, veganer Erfolgsautorin, Ladenbesitzerin und Tortenkünstlerin habe ich die Sendung nach mehreren Monaten Totalabstinenz (ich glaube das letzte mal habe ich sie gesehen, als die Elvis-Veganerin mitgemacht hat) doch wieder eingeschaltet.

Die Sendung war wie immer: Leute kochen und bewerten sich gegenseitig, Kim war zuckersüß, die restlichen Kandidatinnen mehr oder weniger entspannt was das Thema vegan anging, insgesamt haben sich aber fast alle ganz gut geschlagen, die Runde wirkte insgesamt harmonisch und das bisschen Krawall das laut Drehbuch dabei sein muss, wurde am letzten Tag auch noch abgedeckt. Ich war schon fast soweit zu attestieren, dass das Thema vegan vielleicht doch kein so großer Reibungspunkt mehr ist und VOX doch wieder mal jemand interessanteren oder ausgefalleneren casten muss, um das Format spannend und damit am Leben zu erhalten, bis ich den Fehler gemacht habe mir die zugehörige Diskussion auf der Facebook Fanpage anzusehen.

Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen mir solche Diskussionen nicht mehr durchzulesen. Sie frustrieren. Und sie treffen mich. Aktiv diskutiere ich bei sowas ohnehin nach 2-3 Versuchen vor ein paar Jahren nicht mehr mit. Zum einen weil es immer in gegenseitiges Beleidigen ausartet, zum anderen, weil die Diskussionskultur im Internet ohnehin eine "Glaubenskultur" ist. Verweise, Links, etc. werden sowieso nicht beachtet (und das obwohl ich mich immer bemühe unabhängige Quellen zu verlinken), stattdessen ergießt man sich in gegenseitigen Provokationen, Vorurteilen, Verurteilungen, Klischees und Hasstiraden.

Dieses Mal war es aber wieder besonders schlimm. Ich bin irgendwo in der Mitte eingestiegen (als Leser) und hatte den Eindruck ich wäre in einem Kriegsgebiet gelandet.
Ich ging zum Anfang der Woche zurück, da wurde dann recht schnell klar, dass bereits da die üblichen Boshaftigkeiten ausgeteilt wurden: Veganer haben bei einem perfekten Dinner nichts verloren, überhaupt wäre Veganismus lächerlich, das volle Programm rauf und runter. Zwischendrin alle 3 Kommentare der Satz "ich brat mir jetzt erstmal ein Steak".

Irgendwann tauchten dann die ersten Veganer auf, verteidigen Kim, der Ton wird rauher, gegenseitige Anfeindungen, Beschuldigungen, schlussendlich eskaliert dies die ganze Woche über. Bei den Stammusern herrscht bis zum Ende der Woche der Konsens: "nächste Woche sind DIE wieder weg und wir haben unsere Seite zurück". Der Rest der teils argumentativ vorgebrachten Dinge wird als absurd oder Lüge abgetan. Und immer wieder fällt mein Lieblingsargument: "Kühe sind aber dazu bestimmt Milch zu geben, außerdem platzen ihre Euter, wenn sie nicht gemolken werden, weswegen sollte Käse also Tierleid sein". Leider ist das keine Frage sondern eine Feststellung und alle Versuche das Gegenteil zu behaupten werden als "aufgeregter Veganerkram" abgetan.

Es wäre jetzt zuviel die diversen Kleinstkriegsschauplätze zu analysieren und es wäre ebenso falsch alle Beteiligten über einen Kamm zu scheren, es gibt auf beiden Seiten auch diejenigen die für Verständnis und Toleranz werben und versuchen eine Eskalation zu verhindern. Mein Eindruck aber ist, dass keine der beiden Seiten ihre Hände in vollkommender Unschuld waschen kann. Es hilft schlicht nicht, wenn ich jemanden wegen seines "Ich brat mir jetzt erstmal 'Steak"-Kommentars als "Aasfresser" bezeichne. Das mag vielleicht in der Sache nicht ganz falsch sein, es ist aber ein Angriff und der zerstört jede Möglichkeit zur Kommunikation. Ein "ihr seid Schuld, dass afrikanische Kinder verhungern" provoziert auch eher Abwehrreaktionen, als zum Um- oder Nachdenken anzuregen. Was man als Veganer zugespitzt untereinander formulieren kann, hat eben meist eine schlechte Außenwirkung, polemische Äußerungen kommen bei einem angegriffenen "Gegner" einfach nie gut an. Da hilft dann auch der Verweis auf diverse Studien nicht weiter, da in einem solchen Fall der Ton die Musik macht und, man kann es sich nicht oft genug ins Gedächtnis rufen, niemand möchte, dass an seinem positiven Selbstbild gekratzt wird, erst recht nicht von einem Fremden.

Auf der anderen Seite muss man sich über übertriebene Reaktionen auch nicht wundern, wenn man im öffentlichen Raum die Lebensweise eines anderen verächtlich macht (ich spare mir die Screenshots zu diesem speziellen Fall, wer mag darf das gerne nachlesen). Veganer sind aber nicht die einzigen Opfer der DPD-Community. Anfang April brachte sich eine Kandidatin um, die nach ihrem Auftritt mit Mobbing zu kämpfen hatte und über die auf der Fanpage aufs Übelste hergezogen wurde.
VOX hat den Thread zwischenzeitlich gelöscht, was für eine enorme Wirkung von einer derartigen Lästercommunity ausgeht und dass man als regelmäßiger Teilnehmer daran ernsthaft erstaunt ist, wenn dann eben auch mal Kontra kommt, wundert mich doch sehr. Entweder man ist mittlerweile blind dafür geworden, dass man es zu seinem Hobby auserkoren hat öffentlich Gift zu verspritzen oder man bedenkt nicht, dass es sich um einen öffentlichen Raum handelt, in dem das alles geschieht.
Wenn ich mich hämisch, spöttisch und verächtlich über die Lebensart von anderen lustig mache, dann muss ich mit eventuellen Reaktionen rechnen. Sich darauf zu berufen "dass das eben der gängige Tonfall wäre" und "man sich eben nicht so anstellen müsse" ist ein Witz. Allerdings sind es genau die, die dann kurz später herumbrüllen, dass sie von den bösen Veganern angegriffen würden und Toleranz einfordern. Wie sagt man: Wie man in den Wald hineinruft so schallt es zurück.
Man ist eben nicht mit Freunden auf der Couch und Lästereien, die man vielleicht nichtmal ganz ernst meint sind eben ein Angriff auf andere, auch wenn das vielleicht nicht so intendiert war, sie stehen im Raum und viele Millionen User können darauf zugreifen. Vielen scheint hier das Reflexionsvermögen zu fehlen, man schreibt etwas, weil man es spontan witzig findet, überlegt aber nicht, wie es bei jemandem, der sich für diesen Lebensstil entschieden hat, ankommen muss, geschweige denn was passiert, wenn die Person die man belächelt selbst das Geschriebene zu lesen bekommt. Ob tatsächlich alle Aussagen witzig und/oder richtig sind sei hier auch dahingestellt.
Vielleicht noch fataler: Man wehrt sich mit Verallgemeinerungen und Gemeinplätzen gegen den Diskussionsgegner. Nicht derjenige, mit dem ich mich momentan kabbele ist unverschämt oder aggressiv, diese Attribute werden gleich der gesamten Gruppe zugeschrieben. Dass es eine schweigende nicht diskutierende Mehrheit gibt, dass meistens nichtmal die Schreihälse in der Überzahl sind, sondern nur am deutlichsten herausstechen wird beiseite gewischt. "Bis gestern hatte ich gegen Veganer nur ein Vorurteil, heute habe ich mir ein Urteil gebildet."

Ebenso scheinen viele vollkommen außer Acht zu lassen, dass es sich um eine Fernsehsendung handelt. Da wird geschnitten, teils nach Drehbuch agiert, ein nicht realitätsgetreues Bild der einzelnen Teilnehmer gezeichnet, das immer wieder ähnliche Rollenverteilungen variiert: In diesem Fall war eben Kim der gewollte Reibungspunkt, wäre sie nicht gewesen, hätte das Los wohl die Pescetarierin getroffen oder man hätte eine Muslimin oder eine Hinduistin casten müssen. Möglich und auch immer wieder gerne genommen sind Menschen, die zwar alles essen, aber schlicht polarisieren, es soll ja schließlich nicht langweilig oder zu durchschaubar werden. Nötigenfalls kann man auch aus einer relativ normalen Person durch den richtigen Schnitt eine Zicke machen.
Der gebetsmühlenartig vorgetragene Satz "Veganer hätten beim perfekten Dinner nichts zu suchen" ist eine derartig bodenlose Frechheit, dass ich mich frage, ob das wirklich ernstgemeint sein kann. Wer bei einem solchen Format mitmacht, der weiß, dass VOX alles tun wird um ihn aus dem Konzept zu bringen. Ob es nun jemand ist, der unter dem perfekten Dinner Currywurst mit Pommes versteht oder eben jemand der vegan lebt, ist dabei auch vollkommen irrelevant, die Köche sind sich der Möglichkeit, dass jemand "schwierigeres" dabeisein könnte bewusst und das stellt eben auch die Herausforderung dar, denn schlussendlich ist das auch das Erfolgsgeheimnis der Sendung. Wer mitmacht ist sich von vornherein im Klaren, dass er eventuell einen Notfallplan brauchen könnte und bisher waren ja auch alle recht dankbar, auch wenn sie nur gebratene Räuchertofuscheiben bekommen haben, während ein Pescetarier mit zwei extra ausgepackten Räucherlachsscheiben als Alternative vermutlich weniger zufrieden ist. Für die Kochrunde mag es vielleicht handwerklich am einfachsten sein in einer Runde mit einem lediglich polarisierenden Gegner gesteckt zu werden, menschlich sind solche Runden aber vermutlich schwerer zu ertragen, als wenn man statt dem Räucherlachs auf den selbstgekauften Veggie-Schinken aus dem Reformhaus zurückgreifen muss.
Wenn ich mich dem nicht stellen kann oder möchte, dann sollte ich bei einem der unzähligen anderen Kochformate mitmachen, denn da muss ich mich nicht nach Hobbyköchen und deren Vorlieben richten, die eben den Spaßfaktor ausmachen und der Fokus der meisten Sendungen liegt auch mehr auf dem Handwerk als auf der Sympathie. Schlussendlich zwingt man mich aber auch zu nichts: wer nicht vegan kochen will, dem bleibt der Griff zum Convenience-Produkt oder die Option Salat anzubieten. Theoretisch kann man den Gast vermutlich auch hungern lassen.
Die Ansage "du hast hier nichts verloren" ist aber nicht nur aus der Logik der Sendung heraus falsch (interessanterweise bewerben sich die meisten veganen Kandidaten nicht bei dem Format, sondern werden von VOX angesprochen) sondern auch menschlich fragwürdig. Nur weil mir der Ernährungsstil eines anderen nicht passt, nicht meinem eigenen entspricht oder für mich nicht nachvollziehbar ist, kann ich mich nicht darin verbeißen, dass ich "ältere Rechte" an einem Format habe. Eigentlich habe ich weder als Zuschauer noch als Bürger das Recht einzufordern was andere essen und/oder zubereiten sollen. Wenn mich veganes Kochen nicht interessiert, steht es mir frei den Fernseher auszuschalten oder eine Dinnerrunde zu überspringen, genau das wird aber nicht getan: stattdessen bleibt man erst recht dran und geifert vor sich hin "die können morgen alle nicht aufs Clo, wegen den vielen Balaststoffen" (so im Original).
Schlussendlich bleibt von der Aussage aber eins: Ihr gehört nicht dazu und sollt nie dazu gehören. Das verleugnet Realitäten. Veganer gibt es nunmal, auch wenn das in Kochcommunities nicht gerne gesehen wird (siehe bspw. Chefkoch.de-Forum), vegan ist eine Lebensweise in der man sich viel mit kochen auseinandersetzt. Jeder Veganer den ich kenne, kann mir im Schlaf aufsagen, was in einen Pizzateig und was in einen Mürbteig gehört (sowohl in der veganen als auch in der unveganen Variante), bei meinen Kommilitonen kann man froh sein, wenn sie wissen bei welchem Discounter man den im Kühlregal findet.
Es unterstreicht aber auch noch eine andere Erfahrung: Veganes Essen wird als eine Art Körperverletzung begriffen. Nun hat jeder schonmal vegan gegessen. Ob dabei Seitan oder Tofu auf der Speisekarte standen sei mal dahingestellt, aber schon Nudeln mit Tomatensoße sind vegan. "Und wenn schon die anderen Kandidaten gezwungen werden das veganische zu essen, dann soll gefälligst auch die Veganerin über ihren Schatten springen und Fleisch essen" (aus dem Gedächtnis zitiert).

Ich finde das unheimlich schade. Zum einen weil ich nicht gerne ausgegrenzt werde. Entgegen der Vermutung einiger lebe ich nämlich nicht so, weil ich Aufmerksamkeit auf mich ziehen will oder mich krampfhaft in den Mittelpunkt drängen möchte. Meine Entscheidung vegan zu leben (wenn ihr möchtet schreibe ich dazu mal einen ausführlicheren Post) ist geprägt von dem was ich selbst erlebt und erfahren habe, aber auch von wissenschaftlichem Background. Zudem bin ich überzeugt, dass vegan nicht gleich ein weniger an Genuss sein muss. Ich koche anders und verwende andere Produkte als die meisten Menschen um mich herum, aber deswegen ist es nicht unbedingt schlechter. Die Unmenge an veganen Kochblogs beweist wie vielfältig die vegane Küche sein kann und ist. Weswegen muss man sich dem verschließen, nur weil man auch Fleisch isst? Ein Besuch bei einem Inder hinterfragt doch auch nicht meine Vorliebe für Kalbsschnitzel, weswegen solle ein Gericht auf Tofubasis dann ein Angriff auf meinen Lebensstil darstellen?
Niemandem schadet es sich mal etwas abseits der bereits eingetretenen Pfade aufzuhalten, das gilt für den üblichen Dinnerkoch genauso wie für den langjährigen Veganer.

Es ist schade, dass man sich aufgrund solcher Formate verfeindet gegenübertritt und dass da ein Riss durch die Hobbykochwelt gehen muss. Kürzlich verlinkte ein Freund von mir auf Facebook ein Rezept aus einem veganen Blog. Die Reaktion war: "boah, Alter, sag nicht, dass du jetzt vegan geworden bist." War er nicht, es schmeckt ihm einfach. Aber eine wertfreie Beschäftigung mit der veganen Küche scheint unmöglich zu sein.
Noch bedauernswerter finde ich, dass viele nichtmal einsehen wollen, dass man sich durch solche Aussagen diskriminiert fühlt. Ein "Veganer gehören nicht ins perfekte Dinner, ich brat mir jetzt erstmal ein Porterhouse-Steak" ist ganz offensichtlich nicht dazu ausgelegt eine Basis zu schaffen auf der man koexistieren oder vernünftig diskutieren kann. Ebeno ist aber auch ein "Leichenfresser sind assoziale Klimakiller und Menschenfeinde, hoffentlich stirbst du bald an einem Herzinfarkt" nicht hilfreich. Und auch wenn ich diese Ausbrüche als ein Problem von Internetdiskussionen klassifizieren würde und ehrlich davon überzeugt bin, dass viele von denen die sich im Rahmen einer Scheinanonymität zu Aussagen hinreißen lassen, die sie so nicht tätigen würden, wenn ihr Diskussionsgegner ihnen leibhaftig gegenüber stehen würde, bestimmt es mittlerweile das öffentliche Bild eines Konflikts, dessen leidtragende in erster Linie nichtmal die Veggies oder Nicht-Veggies sind, sondern diejenigen, um die es eigentlich vordergründig gehen sollte: Die Leidtragenden des erhöhten Fleischkonsums.


Trotz alledem: vielen Dank an Kim und die restlichen Teilnehmerinnen der Runde für die kurzweilige Unterhaltung während der letzten Woche.

Kommentare:

  1. Ein "schönes" Beispiel, wie manchmal im Internet miteinander umgegangen wird, gibt es aktuell bei Anna: http://vegannalein.blogspot.de/2012/06/essen-im-leaf.html#comment-form - wobei ich der Meinung bin, dass scheinbar unterschiedliche (anonyme oder auch nur mit Namen versehene) Kommentatoren durchaus auch die selbe Person und/oder Pseudo- oder Fake-Veganer (oder -Veggies) sein könnten (s. auch meine angesprochenen Verschwörungstheorien im nächsten Abschnitt).

    Was Du hier in diesem Deinen Post nicht angesprochen hast, ist das manchmal unschöne Miteinander-Umgehen von Veggies UNTEREINANDER - aber das ist ein Thema, zu dem ich gewisse "Verschwörungstheorien" (s. o.) habe und sowieso eine andere Baustelle ... :-)

    Außerdem passiert das meiner Wahrnehmung nach weniger in Blogs (von den BloggerInnen selbst) als auf facebook, was sicherlich mit den Verifizierungsmöglichkeiten (bzgl. einer Identität bzw. einer Gesinnung) zusammen hängt, was wiederum eine meiner Verschwörungstheorien untermauern würde ...

    Übrigens: In http://vollvegan.blogspot.de/2012/06/dinner-review.html#comment-form habe ich ganz "erschüttert" auf "... auf der PD-Fanseite" in Deinem Kommentar geantwortet - ich hab' eben erst kapiert, dass Du damit "Perfect Dinner" und nicht mich gemeint hast :-o

    Oh oh oh, noch was: Ich kann Dir nicht mal im Wachsein sagen, was in einen Pizzateig und was in einen Mürbeteig gehört :-o

    Und ICH möchte, dass Du zu ALLEM irgendwann mal einen ausführlicheren Post schreibst :-)))

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    1. Äh ja, sieht so aus als hätte sie sich da ein Trollproblem eingefangen :/
      Es gibt ja so 2-3 Trolle die sich regelmäßig auf veganen Blogs rumtreiben, vorzugsweise bei den jüngeren, ich halte es schon für nicht unwahrscheinlich, dass die auch ab und an in die Rolle von Auch-Veganern schlüpfen, immerhin waren die bisherigen Beledigungsversuche ja auch nicht von besonders großem Erfolg gekrönt.
      Insofern ist das Phänomen irgendwie glaube ich auch anders: Beim PD-Fanpage-Gebashe (nicht du ;) mag das nur nicht immer ausschreiben) werden hauptsächlich platte Vorurteile breitgetreten, die dann eine derartige Diskussion in Gang setzen. Wer gezielt vegane Blogs ansteuert um da Stunk zu machen gehört allerdings doch mehr in die Kategorie Troll.


      In Blogs passiert das vermutlich weniger, weil man da von vornherein Menschen persönlich angreift und nicht einfach in eine anonyme Masse reinschreit, da haben doch noch viele eine Hemmschwelle, zudem muss man vegane Blogs ja auch gezielt suchen, die meisten landen da ja nicht so zufällig drauf wie zB auf einer FB-Diskussion.
      Ich habe auf dem Blog bisher keine Probleme gehabt, werde es aber so handhaben, dass ich alle Kommentare für den ich jemanden aus meinem Wohnzimmer werfen würde löschen werde. Mein Blog, meine Regeln, ich brauch mich hier nicht beleidigen zu lassen. Aus meiner Erfahrung heraus verstehen es solche Leute nämlich leider lediglich als Aufforderung weiterzutrollen, wenn man sie lässt und da hab ich ehrlich keine Lust zu.
      Wegen dem Mausflaus-Kommentar: Sorry, hab ich gar nicht dran gedacht, hab deinen Kommentar aber auch nicht gesehen gehabt, sonst hätte ich das klargestellt. Irgendwie verwirrend... In der Diskussion auf der Fanpage wird das immer als PD oder DPD abgekürzt, da hab ich mich einfach mal drangehängt und dabei irgendwie nicht bedacht, dass das ja doppeldeutig ist.

      Ja Veggies untereinander, das ist nochmal sone Sache. Leider scheint da ein nicht ganz unbedeutender Anteil echter "Besser-Veganer" drunter zu sein, auf der anderen Seite (ohne hier irgendwas definitives behaupten zu wollen) ist der, der zB bei Mausflaus und Saskia rumgetrollt hat (ich glaube Mausflaus nannte ihn Bernd) in letzter Zeit seltsam still geworden, dafür mehren sich in letzter Zeit die Kommentare von angeblichen Veganern die durchgängig beleidigend sind. Zufall?
      Trotzem sind Veggies untereinander nicht nur nett, lieb und höflich, leider. Es gibt eben überall unverschämte Menschen.

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    2. Es ist auch unverschämt Leute als "besser-Veganer" oder Troll zu betiteln, nur weil sie die fehlende Konsequenz bei den beiden angepsrochenen Personen hinterfragen. Es geht teilweise ja nicht einmal um Veganismus, es sind einfach menschliche Schwächen, die ganz offen gegenseitig so lange relativiert werden, bis man im Stillstand endet oder sie sogar als positiv herausgestellt hat. Die "auch-Veganer" sind von diesem Standpunkt also die Betreiber der angesprochenen Blogs. Aber gut, mit omnipotenter Toleranz und jeder Menge Zurechtbiegung und unter ausgrenzung der Selbstreflexion kann man die Schuld dann auch bei anderen suchen.
      Ich zähle jedenfalls zu den Leuten, die weder Saskia noch Mausflaus in irgendeiner Form mit dem was sie vorgeben zu sein ernstnehmen kann, weil sie jeglichen ethischen Grundsatz immer damit zunichte machen, dass sie ihre egoistischen, nicht notwendigen Belange in den Vordergrund rücken. Und das zeichnet auch die anderen kritisierten Trend- oder Ego-"Veganer" aus. Es werden permanent Ausreden gesucht, statt Lösung für die scheinbar missliche Lage; alternativ sucht man Sündenböcke, statt selbst Verantwortung zu übernehmen.

      Wie auch immer, deinen Blog mag ich, zumal man hier (fast) immer Konsistenz in deinem Verhalten erkennen kann. Darum geht es letztendlich, zusammen mit Authentizität "schützt" dies effektiv vor "rumgetrolle".

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    3. Hallo :)

      Ganz kurz um das klarzustellen: Als Troll habe ich denjenigen (oder diejenigen?) bezeichnet, der auf verschiedenen veganen Blogs durchgängig seine Fleisch-Kommentare unter jeden einzelnen Post geknallt hat, bzw. vollkommen unzusammenhängend jeden Post mit einem Kommentar zum Thema "vollköstliche Rohkost" oder einem Link zu einem entsprechenden Blog oder Forum versehen hat. Das empfinde und empfand ich als trollen (zumal er in seinen Kommentaren teils enorm ausfällig geworden ist). Ich bin tatsächlich ein wenig erstaunt, weswegen ich neuerdings nichts mehr von ihm (und seinen Freunden)lese, relativ zeitgleich aber eine größere Menge (?) kritischer Veganer aufgetaucht ist, die kommentierten Blogs aber ziemlich die gleichen geblieben sind. Vielleicht nehme ich das aber auch falsch wahr.

      Versteh mich nicht falsch, aber aus deinem Kommentar (und anderen, die ich in letzter Zeit gelesen habe, ob nun von dir oder jemand anderem) denke ich schon zu lesen, dass du dich, was das Thema Veganismus und die damit einhergehende notwendige Konsequenz angeht, für "besser" hältst, als die von dir kritisierten "Trend- oder Egoveganer" und das ist etwas, was ich aus den Diskussionen und der häufig geäußerten Kritik immer wieder herausgelesen habe: dass behauptet wird, dass der Kommentator den Veganismus besser umsetzt als der Kritisierte. Insofern ist "Besser-Veganer" der Begriff, den ich verwendet habe, um das Phänomen verkürzt zu beschreiben.
      Es geht mir auch gar nicht darum die von dir (und anderen?) vorgebrachte Kritik zurückzuweisen und das was du beschreibst kann ich durchaus nachvollziehen. Generell mag ich aber (und das obwohl ich mit der von dir angegriffenen Wortwahl da natürlich wieder ein anderes Zeichen setze) diese Art der Ab- und Ausgrenzung nicht, weil ich sie als kontraproduktiv empfinde.

      So wie man als Blogbetreiber seine Meinung äußert, so muss man damit rechnen, dass sie nicht von allen geteilt wird und es gegebenenfalls auch mal kontra gibt, oftmals ist es ja tatsächlich nur Meinung und weniger Sachverhalt.
      Mir stößt aber ein wenig sauer auf, dass der Tonfall dabei häufig sehr rau ist, auch wenn es seltsam klingt: vollkommen anonyme Kritik betrachtet man als Blogbetreiber (und auch als Leser anderer Blogs) immer ein wenig kritischer als solche, bei der wenigstens ein Name darunter gesetzt wird, mit dem man die einzelnen Kommentatoren unterscheiden kann.
      Ich nehme mich da auch gar nicht aus: je persönlicher der Blogpost, desto härter ist der Schlag, wenn jemand auftaucht und einen inhaltlich zerlegt oder harsch kritisiert. Mir geht es deswegen so, dass ich, selbst wenn ich einen Blogpost nicht unbedingt inhaltlich richtig finde, dennoch zumindest mit dem Blogger mitleide, wenn er für seinen Artikel angefeindet wird. Auch wenn die Kritik inhaltlich meiner Meinung entspricht, honoriere ich den Mut derjenigen, die darüber schreiben wie sie bei dem Versuch etwas richtig zu machen straucheln.
      Es ist auch einfach nicht meine Art dann noch nachzutreten, selbst wenn ich die Schwierigkeiten des anderen nicht nachvollziehen kann. Ich mag mich lieber in der Rolle derjenigen, die Alternativen aufzeigt, anstatt zu verurteilen.

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    4. Letzter Kommentar wegen Rechtschreibfehlern gelöscht - WIEVIEL Uhr isses? :-o

      Ich möcht' noch einen draufsetzen: Die/der/die betreffende/n KommentatorInnen, welche/r in der letzten Zeit vermehrt (zuletzt bei Annalein) "auftritt"/"auftreten"/"aufgetreten" ist/sind, will/wollen meiner Wahrnehmung nach nichts anderes erreichen, als Andere (i. d. R. die/den Blogbetreiber/in) zu diskreditieren und damit unglaubwürdig zu machen. Mir scheint, als habe/n eine (oder mehrere) kranke (multiple?) Persönlichkeit/en es sich zum Lebensziel gemacht, insgesamt die vegane BloogerInnen-Szene "aufzumischen" und speziell einzelne V-BloggerInnen so zu zermürben, dass sie mit dem Bloggen aufhören - und ja, das ist eine meiner "Verschwörungstheorien", und nein, ich habe KEINE "Paranoia". *g*

      Und so massiv, wie es bei Annalein passiert ist - so nach dem Motto, bei 'ner jungen Frau, die noch NIE zu jemandem unangenehm geschweige denn unfreundlich war, kriege/n ich/wir schon 'ne Bresche 'reingeschossen -, habe ich es noch nicht erlebt ... Aber ganz entgegen meinen Befürchtungen hat sie die Situation ja bravourös gemeistert ... :-)

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    5. 3:18, lieber PD ;)
      ich mach den Kommentarrest der Vollständigkeit halber weg. (sieht hübscher aus)

      Zu dem Drama das sich da bei Annalein abgespielt hat, hab ich nichts geschrieben, weil ich zum einen nicht weiß, ob der anonyme Kommentator hier da auch mit dabei war, zum anderen hab ich die Geschichte auch nur kurz überflogen, da ich noch keine Zeit hatte mir die Kommentarberge anzusehen und den Blog nicht besonders regelmäßig verfolge, die Ausgangssituation also auch erst noch nachlesen müsste.

      Es ist halt einfach schwer in Zeiten, in denen die Frequenz beleidigender anonymer Kommentare auf veganen Blogs zunimmt, objektiv an einen kritischen Kommentar ranzugehen, ich zB neige dazu die dann eben auch schnell mal in die Ecke zu schieben, auch wenn es vielleicht ungerechtfertigt ist.

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    6. "ich mach den Kommentarrest der Vollständigkeit halber weg. (sieht hübscher aus)"

      Ich weiß jetzt gar nicht, was Du damit meinst - hab' ich was "Unhübsches" geschrieben? Aber ich verlass' mich da (und überhaupt, wie immer) völlig auf Dich ... :-)

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    7. nö.
      aber ich mag diese "der Kommentar wurde vom Autor gelöscht"-Überbleibsel einfach nicht, ich kann übrigens auch gar nicht sehen, was da mal stand also auch nicht bewerten, wie "unhübsch" das wirklich war ;) , finde aber, dass diese gelöschten Kommentarleichen den Lesefluss stören, deswegen mach ichs weg :)

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    8. Jäätzt hab' ich 's kapiert :-)

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  2. Ich habe die DPD Community auch verfolgt und war irgendwann einfach genervt. Das Beste ist eigentlich, solche idiotischen Aussagen zu ignorieren, aber das ist so schwierig, weil ich innerlich koche vor Wut.

    Jedenfalls kann ich deinen Artikel so unterschreiben. Ich hatte sehr ähnliche Gedanken.

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    1. Geht mir genauso. Manchmal verfasse ich bei solchen Diskussionen Kommentare, schicke sie dann aber nicht ab, weils einfach nichts bringt, aber ich koche auch permanent vor mich hin und frage mich dann immer wieder weswegen ich mir das eigentlich antue, ich weiß ja was mich erwartet und dass ich mich nur wieder darüber aufregen werde...

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    2. Das hab ich auch schon so oft gemacht! Man will ja seinen Standpunkt vernünftig erklären und versuchen, jemanden dazu zu bringen, sich mit einer anderen Sichtweise auseinanderzusetzen. Pustekuchen. Da kommen einfach nur dumme Antworten. Die wollen gar nich. Also einfach lassen. Haters gonna hate.

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  3. ich fühle mich gerade bestätigt, dass es die richtige entscheidung war, mich über die sendung zu freuen und ansonsten die ohren zuzuklappen. solche diskus sind immer total ätzend.
    aber vieles was du schreibst sind ja grundsätzliche dinge; das PD ist da nur der anlass. ist alles sehr traurig, ich finds immer wieder schade, dass die leute nicht ordentlich diskutieren können.
    ich kann beide seiten verstehen: also dass manche meinen, es wäre unfair, dass die anderen so viel arbeit wg kim haben, und die anderen, die meinen vegan wäre total wichtig, und wenn der sender das anscheinend okay findet, dann ist es auch für die teilnehmer zumutbar.

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    1. ist auch besser so, ich sollte mir sowas auch wirklich nicht mehr antun, man weiß ja eigentlich was da kommt, ab nem bestimmten Zeitpunkt sind die Diskussionen ja wirklich austaschbar, vollkommen gleich was der Anlass ist...

      ich bin da auch bei dir und kann beide Standpunkte irgendwo nachvollziehen, aber die Spielregeln legt nunmal der Sender fest und der castet die Veggies ja ganz bewusst; selbst würd ich da aber auch nicht unbedingt mitmachen...

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  4. Es passt jetzt vielleicht nicht so 100%ig zum Post, aber das ist einer der Sachen, die ich an Attila Hildmann bewundere: Er hat in den letzten Jahren einen Weg gefunden, den Großteil der Omnis neugierig zu machen - und sich weniger Provokationen einzufangen? Warum? Weil er sich locker gibt, sich selbst nicht so ernst nimmt, und nicht jedes Mal, wenn das Wort Veganismus auftaucht, die ganze Palette ausrollt, und die Gründe von allen Seiten beleuchtet.
    Er streut hier und da mal ein Argument ein, aber alles wohldosiert, und größtenteils auf Gesundheit basiert ... weniger Cholesterin, kein Herzinfarkt, wie sein Vater, Abnehmen und Muskeln aufbauen, Gammelfleisch vermeiden etc.

    Das fehlt mir bei Kim, obwohl ich sie ja wirklich cool und zuckersüß ist. Und ich finde schade, dass sie Attila indirekt mit ihrer Anspielung "Vegan - not for fun - but for the animals" angreift. Denn man muss mal ganz klar sagen: Egal aus welchen Gründen man sich vegan ernährt, den Tiere kommt es so oder so zugute. Mit dem Unterschied, dass nicht alle Wege, andere zum Veganismus zu inspirieren, gleich effektiv sind.
    Die Schiene "Ich bin so ein guter Mensch und ich rette die Welt" zieht einfach nicht. Damit provoziert man; selbst wenn man es nicht möchte.

    Ich würde gern mal Attila beim Perfekten Dinner sehen, und dann die anschließenden Diskussionen verfolgen. Ich hab's auch nach seinem Stern-TV-Auftritt gemacht, und war überrascht, wie positiv die Leute auf ihn reagiert haben. Nicht nur in der Sendung hat die Fleischesserin im Kochduell gesagt, dass ihr seine vegane Variante besser geschmeckt hat; auch auf Facebook haben dann Viele geschrieben, dass sie ihn cool fanden, auch mal einen veganen Tag mit einbauen wollen oder sich sein Buch kaufen werden. Wow! Ich meine, was kann man mehr erreichen?

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    1. Zu dem was zwischen Attila Hildmann und Kim Kalkowski läuft will ich gar nichts sagen, denn offensichtlich gibts da deutlich schwerwiegende Reibereien und worauf die zurückgehen wissen vermutlich nur die Beteiligten selbst (ich erinnere mich an den Eklat im Rahmen der vebu-Kochbuch des Jahres-Aktion).

      Mag sein, dass er sich besser verkauft, das macht er aber auch professionell: Er ist eben Medienprofi, hat ein effektives Management, das hinter ihm steht und so wie er sein Image pflegt, wurde er auch professionell ausgebildet. Er war ja mittlerweile überall: Bei Raab, mieten kaufen wohnen, in diversen Kochshows, Spiegel TV,...
      Im Übrigen erinnere ich mich, dass auch Moschinski in irgendeiner TV-Show schonmal ein "schmeckt besser als das vom Koch" geerntet hat und auch der Zuspruch auf Kims FB-Präsenz war ziemlich groß.

      Dass man sich als Veganköstler "besser" verkaufen kann als als Tierrechtler ist natürlich auch klar. Ein "ich mach das um gesund zu bleiben" ist nichtmal ein impliziter Angriff und die die noch zweifeln werden mit dem "ich trage aber auch Lederschuhe"-Geständnis erst recht beruhigt. Die Entwicklung hat man in den USA ja schon lange, wenn ich mir zB die Blogs die am MoFo teilgenommen haben so angesehen habe, dann waren die Gesundheitsveganer schon in der Überzahl, zumindest war das mein subjektiver Eindruck. Ich mag nur das Argument nicht, dass es schlussendlich zielführender für die Tiere wäre, wenn man das aus Gesundheitsgründen verkauft. Wenn ich etwas aus einer Intention heraus tue, dann halte ich damit nicht hinterm Berg. Mir zB ist meine Gesundheit relativ schnuppe, zumindest kann ich sagen, dass gesundheitliche Entscheidungen bei meiner Entscheidung vegan zu werden nur insofern eine Rolle gespielt haben, als ich mich informiert habe, ob ich mir damit massiv Schaden zufüge. Gesundheitliche Gründe für meine Entscheidung vegan zu werden anzuführen wäre also schlichtweg gelogen. Ich halte nicht viel davon seine eigentlichen Gründe zu verschleiern. Man muss nicht mit Schlachttieren anfangen, aber ich sage zB: "ich bin überzeugte Tierrechtlerin und da gehört vegan zu sein einfach dazu", alles andere würde aber nicht nur für mich Unehrlichkeit bedeuten, es würde auch deutlich machen, dass ich nicht wirklich an das glaube was ich mache, denn ansonsten könnte ich es nach außen vertreten. Ich mag es auch einfach nicht "falsche" Gründe vorzuschieben und mich dann insgeheim darüber zu freuen, dass ich damit etwas anderes erreicht habe. Wenn ich gegen die Ausbeutung von Tieren bin, dann kann ich das so sagen. Wenn ich nur gesund leben will, dann ebenso.
      Mir ist es persönlich ziemlich schnuppe ob man "for fun" oder "for the animals" vegan ist, ich muss auch nicht jeden mögen und mich erst recht nicht mit jedem identifizieren können, nur weil er auch vegan ist. Ich sehe mich aber auch nicht als permanenten Werbeträger für Veganismus, muss ich aber auch nicht, weil ich (außer hier und da auch nur in geringem Maß, auch weil nicht unbedingt als Person) nicht in der Öffentlichkeit stehe und denjenigen, die mich auf "die Veganerin" reduzieren, werde ich es sowieso nicht rechtmachen können.

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  5. Okay, ich sehe gerade, dass ich ein "Ego-Trend Veganer bin"... ;-P Auch mal was Neues.

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