Dienstag, 31. Juli 2012

Flattr!

Auch bei mir gibt es jetzt einen Flattr-Button. Und für alle, die jetzt noch weiterlesen, gibts sogar eine Erklärung dafür.

Was ist flattr?

Wikipedia weiß:
Flattr ist ein Social-Payment-Service mit Sitz in Malmö, Schweden, bei dem der Benutzer monatlich einen frei wählbaren Abonnementsbetrag auf ein Konto einbezahlt. Die Medienanbieter platzieren auf ihrer Website einen Flattr-Button, den der Nutzer anklicken kann, wenn ihm der Internet-Inhalt gefällt. Am Monatsende wird der Abonnementsbetrag des Nutzers gemäß seinen Klicks an die Medienanbieter verteilt.Der Name Flattr setzt sich zusammen aus dem Begriff Flatrate (Pauschalgebühr) und dem englischen Verb to flatter (jemandem schmeicheln).


Ich mag das Internet und die Möglichkeit mich selbst ausdrücken zu dürfen und ich schätze es, dass andere das auch tun. Da ich keinerlei Posts oder Verlinkungen verkaufe und auch keine Werbegeschenke annehme, mache ich diesen Blog hier ausschließlich aus Spaß und auch ein bisschen wegen der meist sehr netten Kommentare und das soll auch so bleiben.
Trotzdem möchte ich gerne den Flattr-Button einfügen, denn ich sehe dies als Option einen besonders gelungenen Beitrag oder ein besonders schönes Rezept zu belohnen und eine Art Trinkgeld für die Mühen des Blogautors zu geben, auch wenn der Betrag mehr symbolischer Natur ist. Ich finde es oft schade, dass es Blogs gibt, die ich sehr gerne lese und die mir mehr geben als einige teure (Koch-)Bücher oder Zeitungen  für die ich regelmäßig Geld ausgebe. So wie ich einem Kellner oder Koch Trinkgeld gebe, so finde ich die Idee einer contentbasierten Spende richtig und wichtig und vor allem auch vor dem Hintergrund der aktuellen Urheberrechtsdebatte angebracht.

Es gibt Rezepte, die ich fast wöchentlich verwende, die Idee demjenigen jedes Mal ein bisschen mehr als nur ein "Like" und einen Kommentar zu hinterlassen gefällt mir. Deswegen würde ich mich freuen, wenn ihr mir die Möglichkeit dazu geben würdet, indem ihr selbst bei Flattr mitmacht und natürlich auch, wenn ihr ab und an mal ein paar Cent in meinen virtuellen Hut werft.

Alle Informationen rund um flattr findet ihr auf www.flattr.com

Mit dabei ist auch Carola von Twoodledrum, mit der ich vorhin lang und breit die Vor- und Nachteile diskutiert habe. Was haltet ihr davon, könnt ihr euch vorstellen mitzumachen?


Das ist flattr:







Kommentare:

  1. Hi Cara,
    also warum du das machst, habe ich verstanden und ich finde die Idee auch gut, ich sehe das ähnlich, ich schmeiße ein Heidengeld für alle möglichen Zeitschriften raus und lese auf vielen Blogs weit Besseres. :)
    Was ich ehrlich gesagt auch mit Wikipedia nicht verstanden habe, ist wie ich mir Flattr genau vorstellen muss bzw. wie das funktioniert. Könntest du das vielleicht nochmal ein bisschen ausführen? Das wäre toll.
    Grüßle
    Kate

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    1. Klar, gerne:

      Man legt monatlich fest, wieviel Geld man verflattern möchte, der Mindestbetrag sind 2€. Dieser Betrag wird dann unter allen Beiträgen, die man geflattred hat aufgeteilt.
      Wenn ich also 10€ monatlich als "Flattr-Guthaben" festlege und mir 20 Beiträge einen "flattr-Button" wert sind, erhält jeder Beitrag 50 Cent von mir, gefallen mir nur 2, dann sind es eben 5€ pro Beitrag.

      Ich habe eben noch ein kleines Video gefunden, das binde ich schnell mal in den Beitrag ein :)

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    2. Danke für die Erläuterung. :)

      Ich finde das Prinzip an sich gut, hatte aber selber auch noch ein wenig recherchiert und bin skeptisch, die nehmen ja schon recht viel Provision und Paypal oder dieser andere Anbieter (hab den Namen vergessen) ja dann auch nochmal zusätzlich. Wäre es da nicht einfacher, das direkt über Paypal abzuwickeln? Oder hast du dich dafür entschieden, weil es simpler ist auf diesen Knopf zu klicken, so wie der Likebutton auf Facebook sozusagen?

      Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Erfolg und hoffe, es bleibt am Ende noch ein schöner Betrag für dich übrig. :)

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    3. Ja, allerdings wird das bei Paypal bei Kleinstbeträgen um die es hier geht auch mehr. Gegen Paypal würde ich mich schon deswegen entscheiden, weil da immer so ein Druck dahinter steht, dass auch effektiv ein "Mehrwert" dabei rumkommen muss, ich erwarte aber keine 10-20€ pro Spende und so große Beträge möchte ich eigentlich auch gar nicht ungefragt annehmen. Im Gegenteil finde ich die Idee schön, dass es eben eine Art "like" verbunden mit einer kleinen Aufmerksamkeit ist und dass der Einsatz so gering ist, dass sich das auch ein Schüler leisten kann und vor allem dass man das von vornherein deckelt und sich dann nicht im Nachhinein ärgert, weil man doch zuviel ausgegeben hat.

      Ich mag die Idee einfach, dass da wirklich viel Geld für mich bei rumkommt halte ich für eher unwahrscheinlich, aber ich würde mich einfach freuen, wenn da mehr Leute mitmachen würden.
      Bei Paypal und ähnlichem würde das für mich darauf rauslaufen, dass ich als Leser lediglich Blogs supporten würde, die mir richtig richtig gut gefallen, diejenigen, die allerdings zB nur ein Rezept veröffentlich haben, das ich dafür umso lieber mag, würde ich eher nicht bedenken, in diesem Sinne finde ich flattr fairer: Bei meinen Lieblingsblogs kann ich jeden Beitrag flattrn bei den anderen eben ausgewählte Beispiele und ich kann das über mehrere Monat verteilen und muss mir nicht eine Option aussuchen, wie ich mit einem Finanzplan das nächste halbe Jahr meine Liebingsblogs entlohnen kann, ohne dass die Spende lächerlich gering ist.

      Schade ist, dass es die Möglichkeit bisher bei wenigen Blogs, die ich regelmäßig lese, gibt, aber irgendwer muss ja mal anfangen. Ob man das Geld dann für ein Essen ausgibt oder doch spendet kann man dann ja auch noch entscheiden :)

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    4. Ja, unter dem Aspekt finde ich es auf jeden Fall gut, das Konzept gefällt mir auch. Dachte mir schon, dass du es genau aus diesen Gründen ausgewählt hast, aber ich dachte, ich frage mal nach, weil die Provisionen ja doch da sind. Aber falls es sich ausbreiten würde, wäre das schon eine tolle Sache, insofern gut, dass du den Anfang gemacht hast, vielleicht ziehen ja wirklich einige nach. :)

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  2. Huhu,

    ich finde das Prinzip wahnsinnig toll. Hatte auch schon mal darüber nachgedacht und vor Kurzem dann wieder... letztendlich habe ich mich aber für den Paypal Donate-Button entschieden. Es war eher eine Bauchentscheidung. Paypal begegnet mir einfach häufiger.

    Liebe Grüße
    Erbse

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    1. schade, dann hätte ich wenigstens künftig gewusst wo ich meinen eigenen Beitrag loswerden kann ;)

      Liebe Grüße zurück :)

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