Dienstag, 10. Juli 2012

Palmölvermeidungsstrategien - Teil 2: Kosmetik ohne Palmöl

Nach dem ersten Teil, der sich mit Palmöl in Nahrungsmitteln befasste, folgen im zweiten Teil nun ein paar hoffentlich nützliche Gedanken zum Thema Palmöl in der Kosmetik. Weitere Informationen zum Thema Palmöl im Alltag folgen in den nächsten Tagen im nächsten Post.

Wenn ich in einem Gespräch erwähne, dass ich nur vegane und palmölfreie Kosmetik verwende, fällt nahezu immer der Satz: "was, da achtest du auch noch drauf?" meist begleitet von einem Unterton, der zwischen Ungläubigkeit und Belustigung schwingt.
Dabei finde ich die Betrachtungsweise eigentlich seltsam und das aus mehreren Gründen: Zum einen habe ich oft den Eindruck, dass ich unter besonderer Beobachtung stehe, was Konsequenz angeht. So wie in Kommentarspalten eben gerne mal hämisch über den einen Vegetarier hergezogen wird, den man persönlich kennt und mal bei Mäcces erwischt hat, so untersucht men Umfeld mehr oder weniger intensiv, was ich alles konsumiere.
Zum anderen aber finde ich es mehr als folgerichtig gerade bei "solchen Dingen" darauf zu achten. Je unwichtiger etwas für mich und mein Leben ist, je unnötiger und je besser ich theoretisch darauf verzichten könnte, desto wichtiger finde ich, dass es meinen ethischen Vorstellungen gerecht wird. Während ich vermutlich bereit wäre viele, wenn nicht nahezu alle meine Bedenken über Bord zu werfen, wenn es ums nackte Überleben ginge, wäre es falsch daraus zu schlussfolgern, dass sich das auf alle Lebenslagen übertragen lässt. Im Gegenteil: Gerade, wenn es darum geht, dass etwas nicht notwendig oder schlicht Luxus ist, ist es mir wichtig, dass damit "alles stimmt". An einem schönen Kleidungsstück bei dem ich zumindest im Hinterkopf haben muss, dass es unter fragwürdigen Bedingungen hergestellt wurde, kann ich keine Freude haben. Bei Kosmetik ist das ein zweischneidiges Schwert, denn wirklich benötigt wird davon wenig, ein großer Teil ist Luxus. Dafür fällt aber die alltäglich benötigte Kosmetik durch den hohen Verbrauch viel deutlicher ins Gewicht.
Ich will hier keine endgültige Wertung vornehmen, was nun notwendiger und was überflüssiger Gast in Bad und Spiegelschrank ist, denn darüber kann man sich trefflich streiten. Dass allerdings Duschmittel, Deo und Zahnpasta in der Reihenfolge der notwendigen Pflegemittel einen etwas höheren Stellenwert einnehmen als Nagellack, Lidschattenbasis oder Lippenbooster, setze ich als allgemeinen Konsens voraus. 

Für mich ist das größte Problem bei Kosmetik, dass ich mir anhand der aufgelisteten Inhaltsstoffe meistens nicht im Geringsten vorstellen kann, aus was das Produkt nun gemacht ist, wobei es, vor allem im Naturkosmetikbereich, mittlerweile auch Firmen gibt, die genau dem entgegenwirken und den Ausgangsstoff in Normalsprech dazuschreiben. In allen anderen Fällen bin ich aber recht hilflos den Informationen der Hersteller oder Listen ausgeliefert. Wie ernst oder genau die meisten Hersteller aber Anfragen zu Palmöl nehmen, sieht man vor allem auch daran, dass auf eine Kundenanfrage meist lediglich Produkte mit reinem Palmöl aufgezählt und lediglich nach weiterem nachbohren auch Produkte mit Palmölderivaten in die Liste aufgenommen werden, meistens mit einem entschuldigend hinterhergeschobenen "wir wissen aus Erfahrung, dass die meisten Kunden lediglich die Verwendung von reinem Palmöl ausgeschlossen wissen wollen". Ich wage das Gegenteil zu behaupten und nehme an, dass sich die meisten einfach nur unpräzise ausdrücken. Produktanfragen zu stellen ist leider eine Kunst für sich, wie schon so mancher feststellen musste. 

Wie aber vermeide ich nun Palmöl in Kosmetik? Ein Sechs-Punkte-Plan für den orangfreundlichen Kosmetikschrank:



1. Nachfragen und informieren!

Die meisten Fragen wurden bereits gestellt und oftmals findet sich durch bloßes suchen schon eine Antwort auf die Frage, welches Schampoo man bedenkenlos verwenden kann. Die Statements vieler Firmen zu Palmöl sind aber nicht nur diffus in diversen Foren und Blogs verstreut zu finden, sondern wurden auch von der Borneo Orang-Utan-Hilfe gesammelt und in der weißen, gelben und roten Liste Palmöl gesammelt.
Es sieht leider so aus, als würde die weiße Liste Palmöl der Borneo Orang-Utan-Hilfe so schnell nicht mehr online verfügbar sein. Laut Twitter wurde die Website gehackt und gelöscht. Ich hoffe sehr, dass sie wieder aufgebaut wird, denn die Liste war eine gute und verlässliche Quelle, vor allem auch für alternative Bezugsquellen und kleine Unternehmen. Falls jemand aktuelle Informationen hat, wäre ich darüber sehr dankbar.
Wenn man mit einer Suche oder dem Studieren der FAQs des Herstellers nicht weiterkommt, lohnt es sich direkt bei Unternehmen anzufragen: Vor allem im Naturkosmetikbereich sind sich viele Hersteller der Problematik bereits bewusst und schicken einem Listen zu oder beantworten zumindest Anfragen zu bestimmten Produkten. Unter welchen Bezeichnungen sich Palmöl und seine Produkte in Kosmetik verstecken, kann man bei Pseudoerbse nachlesen und mit diesem Wissen konkret anfragen, ob das Lieblingsprodukt vielleicht sogar ohnehin palmölfrei ist. 
Ein praktischer Nebeneffekt ist natürlich, dass man den Firmen so deutlich macht, dass palmölfreie Kosmetik  nachgefragt wird und somit indirekt auf kommende Entwicklungen Einfluss nehmen kann.
Palmöl in Kosmetika erkennt man an folgenden Bezeichnungen, wobei einige der Stoffe auch aus anderen Fetten synthetisiert sein können: (geklaut von der mittlerweile nicht mehr existierenden Borneo Orang-Utan-Hilfe)

  • Cetearyl Alcohol
  • Cetyl Alcohol
  • Cetyl Palmitate
  • Coconut Butter Equivalent (CBE)
  • Coconut Butter Substitute (CBS)
  • Elaeis Guineensis
  • Emulsifiers E471
  • Fatty Alcohol Sulphates
  • Glyceryl Laurate
  • Glyceryl Stearate
  • Hydrated Palm Glycerides
  • Isopropyl
  • Octyl Palmitate (achten Sie auf alle palmitate-Endungen)
  • Palm Oil Kernal
  • Palm Olein
  • Palm Sterine
  • Palmate
  • Palmitate
  • Sodium Dodecyl Sulphate (auch SDS oder NaDS)
  • Sodium Isostearoyl Lactylaye
  • Sodium Laureth Sulphate
  • Sodium Lauryl Sulfoacetate SLSA (meist Kokosöl, kann jedoch auch mit Palmöl hergestellt werden – deshalb unsicher)
  • Sodium Lauryl Sulphate (kann auch nur aus Rizinusöl hergestellt sein)
  • Steareth -2
  • Steareth -20
  • Stearic Acid
  • Vegetable Oil / Vegetable Fat (hoch gesättigtes Fett = Palmöl)





2. Palmölfreie Produzenten stärken!

Einige Firmen in der Kosmetikbranche sind Trendsetter, wenn es um ethisch vertretbare und nachhaltige Kosmetik geht. Im Naturkosmetiksektor ist die Frage nach dem Palmöl schon vor längerer Zeit angekommen und einige Firmen haben reagiert und ihr Sortiment entweder komplett umgestellt oder zumindest den Palmölanteil drastisch reduziert. Ich finde dieses Engagement unterstützenswert und versuche es soweit als möglich mit meinen Kaufentscheidungen zu honorieren.
Der Wermutstropfen hierbei ist oftmals der Preis, denn auf dem Niveau von günstiger Drogeriekosmetik liegt dieser oftmals leider nicht. Für mich ist es verkraftbar alle zwei bis drei Monate für eine feste Seife zum duschen 5€ auszugeben.
Besonders bei dekorativer palmölfreier Kosmetik ist allerdings ein deutliches Preisgefälle im Vergleich zu den günstigen Drogeriemarken vorhanden. Firmen die mit wenig oder gar keinem Palmöl arbeiten, finden sich vor allem im mittel- und hochpreisigen Naturkosmetiksegment, somit kosten beispielsweise die mir bekannten Lidschatten zwischen sechs und dreißig Euro. Das ist viel, im Vergleich zu den Angeboten an Discountkosmetik, allerdings nicht viel teurer als das herkömmliche Marken- und Luxussegment.
Wenn man weniger, dafür aber gezielter einkauft, sollte sich dieser Unterschied zumindest gänzlich aufheben.



3. Brauche ich das wirklich?

Kürzlich auf dem noch neuen durchaus lesenswerten Blog KonsumRebellion entdeckt: Das Unwort Newism, das einen Trend beschreibt, den ich nicht nur, aber vor allem in der Kosmetik- und Modebranche ausgemacht habe und für den mir bisher ein eingängiger Begriff fehlte: Newism. Kurz zusammengefasst geht es darum, dass der Verbraucher das Wort "neu" mit "gut" gleichsetzt, also um Mechanismen, die Bedürfnisse nach etwas generieren, die eigentlich objektiv nicht vorhanden sind.
Dabei steht der Newism hier lediglich stellvertretend für viele andere Methoden, die uns zum Kauf verleiten sollen und das häufig auch schaffen, weil sie selbst und nicht das Produkt oder eine wirkliche Notwendigkeit Auslöser dafür sind, dass wir ein plötzliches Verlangen danach haben, etwas zu besitzen.
Man muss kein Konsumverweigerer und auch kein Kapitalismuskritiker sein, um seine eigenen Einkaufgewohnheiten ab und an kritisch unter die Lupe zu nehmen, sich auch mal dezidiert mit seiner Kosmetiksammlung zu befassen und sich selbst die Frage zu stellen, ob man das alles wirklich braucht und ob man mit ein wenig Abstand noch sagen würde, ob es das wert war.
Auch ich tappe ab und an in die Falle: Etwas ist neu und ich muss es probieren, außerdem kostet es ja kaum etwas. Dafür hat sich im Laufe der Zeit eine illustre Aneinanderreihung ähnlicher Produkte angesammelt, die häufig nahezu austauschbar sind und in der Rückschau würde ich vieles davon nicht mehr kaufen. Es geht also ganz konkret darum diesen Mechanismus zu verstehen und ihm konsequent entgegenzuwirken.
Es schadet nicht, sich schon vor dem Betreten der Drogerie und erst recht auf dem Weg zur Kasse zu fragen, ob man nicht bereits 5 ähnliche Farben im Kosmetikschrank liegen hat oder ob man nicht erstmal bei der bewährten und noch halb vollen Körperbutter bleibt, bevor man sich eine mit "verbesserter Rezeptur" oder "neu"-Aufkleber anschafft.



4. Do it Yourself! - oder - Simplify!

Um ehrlich zu sein habe ich mich an diese Option noch nicht herangewagt, Seife kochen oder Peeling zusammenrühren ist mir noch immer recht fremd und ich weiß bisher viel zu wenig über die Zusammensetzung von Kosmetika. Allerdings gibt es viele Blogger die bereits positive Erfahrungen mit DIY-Kosmetik gemacht haben und auch in Magazinen finden sich immer wieder Tipps und Rezepte. Wer etwas mehr Ahnung von der Wirkweise bestimmter Inhatsstoffe hat, kann auch versuchen etwas ganz eigenes zu kreieren.
Neben vielen Informationsmöglichkeiten um "richtige" Kosmetik herzustellen, gibt es aber auch altbewährte Hausmittelchen, auf die man zurückgreifen kann und die ihren Zweck erfüllen. Das bekannteste Beispiel ist wohl die Gurkenmaske, aber auch Pasten aus Heilerde und Co, sowie altbekannte Wundermittelchen wie Teebaumöl, erfreuen sich nicht umsonst seit Jahrhunderten großer Beliebtheit.
Wem aufwendiges Selbstanrühren zu anstrengend ist, der findet vielleicht in diesem Bereich etwas.



5. Neues wagen!

Meine anfängliche Skepsis gegenüber festen Körperpflegeprodukten ist mittlerweile völlig verflogen. Dass man sich mit einem Stück Seife die Haare waschen kann, wirkte für mich anfangs wie die Reminiszenz an einen Italo-Western: Ein schmutziger Cowboy, ohnehin eher ungepflegt, mit Seife im Wasserloch- ein Provisorium eben, aber nichts was ich mit Pflege oder Sauberkeit in Verbindung gebracht hätte.
Mittlerweile muss ich den Eindruck aber revidieren: Seife für Haare und Haut funktioniert genauso gut wie das flüssige Pendant aus der Tube. Zudem hat sie den Vorteil, dass man allerhand Plastikmüll spart, wenn man auf feste Pflegeprodukte umsteigt. Statt Haarkuren oder Bodylotions kann man spezielle Öle verwenden und damit beeindruckende Ergebnisse erzielen und statt der fertigen Peelingmaske aus der Packung wirkt ein spezieller Peelinghandschuh Wunder und ist vielleicht sogar noch verträglicher.
Ein Umstieg auf palmölfreie Kosmetik bedeutet nicht ein weniger an Pflege oder Wirkung, aber es erfordert ein gewisses Umdenken und die Bereitschaft sich nochmal ganz neu mit der Materie zu befassen.


6. Reduzieren

Zugegeben, der letzte Punkt fällt aus der Auflistung heraus, denn palmölfrei ist dieser Tipp nicht unbedingt.
Ich halte es für wichtig, dass man sich selbst klarmacht, dass man, egal wie enthuasiastisch man in den Palmölverzicht startet, irgendwann zwangsläufig wieder Palmöl nutzen wird, sei es, weil man im Urlaub ist und nichts anderes kaufen kann oder weil man aufgrund von Unverträglichkeiten keines der verfügbaren Produkte verträgt.
Das bleibt nicht aus, denn das Angebot palmölfreier Kosmetika ist noch gering und bei weitem nicht flächendeckend erhältlich, bzw. an alle Bedürfnisse angepasst.
Stattdessen kann man sich aber für ein Produkt entscheiden, das einen möglichst geringen Anteil Palmöl oder Palmölderivat beinhaltet. Auch bei Kosmetika gilt: Was an erster Stelle steht ist Hauptbestandteil, der Inhaltsstoff ganz am Ende läuft meist unter ferner liefen.




Weiterlesen:
Mixxed Greens
Pseudoerbse - Blanc et Noir
Robin Wood
Teil 1: Nahrungsmittel ohne Palmöl
Teil 3: Palmöl im Alltag

Kommentare:

  1. Was für ein Öl benutzt du denn für deine Haare?
    Würde nämlich auch gerne ganz von Plastikmüll zumindest in der Dusche loskommen, finde allerdings die festen Spülungen die ich bis jetzt getestet habe ganz furchtbar...

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    1. Ich mag Arganöl, das ist zwar alles andere als günstig, hält aber dafür auch richtig lang.
      Gute Erfahrungen habe ich auch mit Jojobaöl gemacht und eine Freundin hat mir neulich mal empfohlen Kokosöl in die Haarspitzen einzukneten und über Nacht einwirken zu lassen, da hab ich aber selbst noch keine Erfahrungen mit gemacht :)

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  2. Hallo Cara,
    ich finde es richtig toll und vor allem wichtig, dass du deinen Konsum an palmölhaltigen Produkten so stark eingeschränkt hast (:
    Ich habe mir das auch vor kurzem vorgenommen und da noch einige Fragen zu, über deren Beantwortung ich mich sehr freuen würde :
    Kannst du mir Kosmetikfirmen nennen, die kein Palmöl verwenden? Und hast du vielleicht Links zu Listen, welche Produkte anderer Firmen ohne Palmöl sind?
    Du meintest in einem Kommentar zu deinem anderen Palmöl-Artikel, dass es auch nachhaltigere Formen des Anbaues von Kokospalmen gibt. Kannst du mir Herrsteller nennen, die solches Kokosfett vertreiben? (Jetzt bin ich schon so bei Palmfett, dass ich dass die ganze Zeit schreiben will, anstatt Kokosfett^^)
    Viele Grüße, Frau Schäfchen

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    1. So, hallo!

      Sorry, die Frage hatte ich irgendwie überlesen, aber jetzt hier meine Antwort:
      Ich möchte vorwegschicken, dass ich aus gutem Grund keinen Beautyblog betreibe, ich habe meine Standardsachen und wenn ich was gefunden habe, mit dem ich zufrieden bin, dann bleibt das auch erstmal, für konkrete Produktfragen bist du vermutlich mit Blogs wie zB Pseuderbses Blanc&Noir besser bedient, die weist auch auf palmölfreie Kosmetika hin.

      1. Rein palmölfreie Kosmetikmarken

      gibt es, beispielsweise fällt mir da Inika (dekorativ) ein, die mir auf Nachfrage versichert haben, dass sie palmölfrei sind (bzw. werden wollten, die Info ist über ein Jahr alt, da hatten sie noch mehr oder weniger versehentlich Palfett in einem Teil der Lippenpflege) oder auch alles-schoene-dinge.de (weiße Liste Palmöl, Pflegeprodukte), auch Lush ist großteils palmölfrei (wobei die in den synthetichen Stoffen teilweise geringe Mengen Palmöl nutzen, siehe: http://www.lush-shop.de/statisch.php?id=201 ), von Alverde gibt es eine palmölfrei-Liste und andere Firmen wie Lily Lolo, yaoh, lavera und Co geben auf Anfrage ausführlich Auskunft über die Herkunft ihrer Inhaltsstoffe. Da muss man eventuell mal den Kundenservice anschreiben und nachfragen, dann erhält man meistens Antwort. Ich aktualisiere meine eigenen Listen (da ich wie gesagt kein Kosmetikjunkie bin) nicht regelmäßig, zumindest nicht regelmäßig genug um da Produkttipps zu geben, dafür gibt es aber zB die weiße Liste Palmöl, die du hier runterladen kannst: http://borneoorangutanhilfe.de.to/
      Ich selbst verwende eine Kombination aus festen Seifen zum duschen, Haarseifen und Mineralkosmetik (dekorativ), die beiden ersten von wechselnden Herstellern (nach 3 Monaten mit der gleichen Seife hat man den Geruch eben auch mal satt)

      2. Kokospalmen
      Die haben, zumindest nach meinen Informationen nicht die negativen sozialen Auswirkungen, die Palmöl hat, da es hauptsächlich in Kooperativen und von Kleinbauern angebaut wird, nicht wie Palmöl in Großplantagen. Trotzdem ist natürlich auch ier bio und fair besser, bei den einzelnen Herstellern kann man sich meist zudem informieren aus welchen Projekten die Kokosnüsse stammen und sich selbst ein Bild machen.

      Bio-faires Kokosöl findest du zB hier: http://www.oelmuehle-solling.de/ aber zu dem Thema spuckt Google recht viele Ergebnisse aus, zB auch: http://www.virgin-coconut-oil.de/ oder das Kokosfett von Naturata, da gibts wirklich ne ganze Menge, allein im Reformhaus, bzw. Bioladen hier vor Ort hab ich bestimmt 5 verschiedene Hersteller gefunden, da bietet es sich also an mal nachzusehen was sowieso im Kühlregal vor Ort (eventuell auch im Weltladen) angeboten wird.

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    2. Danke für deine lange, ausführliche Antwort (:
      Feste Seifen benutze ich auch zum Duschen, ich bin eher bei Cremes und dekorativer Kosmetik noch etwas überfordert, aber das wird schon noch :D Jetzt habe ich ja zum Glück dank dir auch ein paar Namen von Firmen, die entsprechende Produkte herstellen :-)

      Schön, dass es bei nachhaltigem und fairem Kokosfett eine so große Auswahl gibt, mal sehen, was ich davon im Bio-/Weltladen entdecke (:

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