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Du möchtest wissen, wer sich hinter dem Pseudonym Cara verbirgt?


Mein richtiger Name ist Annette, Cara ein Spitzname, den meine italienischen Kollegen verwenden, nachdem alle Versuche Annette nicht wie Arrrrnett klingen zu lassen fehlgeschlagen sind. Ich bin Ende 20 und wohne in Wiesbaden.

Bereits im Kindergarten stand mein Berufswunsch fest: Greenpeace-Aktivistin wollte ich werden. Im eigentlichen meinte ich damit zwar diejenigen, die Walfangschiffe entern, aber für solche Feinheiten war keine Zeit, es ging schließlich um die Errettung der Welt. Leider haben meine Eltern damals die Pläne mit meinem besten Freund ein Piratenschiff zu bauen durchkreuzt und nachdem kurz später auch noch der Versuch misslang auf eigene Faust mit ein paar Mitschülern den Regenwald zu retten, musste ich wohl oder übel noch ein paar Jahre warten, um wirklich aktiv werden zu können. Eingekesselt zwischen konventionellen Kleinstbauernhöfen und Großmastbetrieben stellte ich dann aber schnell fest, dass das befürchtete Aussterben der Blauwale nicht das einzige drängende Problem war und das leckere Brathähnchen mit meinem Lieblingshuhn vom Nachbarn mehr gemein hatte, als bis dato vermutet.

Meine Fleischesserkarriere endete mit acht Jahren jäh, als unser Nachbar meine Kaninchen schlachtete. Eine Pfote baumelte auch Jahre später noch am Schlüsselbund seines Sohnes.

Vegan wurde ich knapp zehn Jahre später, etwa ein halbes Jahr nachdem ich die ersten richtigen Veganer kennengelernt hatte. Für mich war das eine augenöffnende Erfahrung, da ich zuvor nie die Möglichkeit in Betracht gezogen hatte, dass ein ansatzweise veganes Leben möglich wäre und wenn ich ehrlich bin, möchte ich meine ersten Jahre auch gar nicht vegan nennen, weil mir damals noch so viele Pleiten und Pannen passiert sind, dass die Bezeichnung vegan vielleicht nicht in aller Konsequenz angebracht ist.

Mittlerweile sind wir ein eingespieltes Team, vegan sein, vegan leben und vegan kochen sind für mich eine Selbstverständlichkeit geworden. Ich liebe es zu backen, Rezepte auszuprobieren, in andere Esskulturen hineinzuschnuppern, Aromen zu komponieren und andere zu bekochen. Die spielerische Leichtigkeit und die Freude etwas neues zu entdecken sind noch immer ungebrochen. Leckere vegane Kekse im Bioladen zu entdecken versüßt mir noch immer die ganze Woche.
Zusätzlich habe ich mein Spektrum in den letzten Jahren in Richtung ethisch möglichst korrekten Konsum ausgebaut. Ich bin ein sehr politischer Mensch, habe Meinungen zu verschiedenen Themen und auch wenn manche es für naiv halten: Ich bin davon überzeugt auch mit meinen Konsumentscheidungen Veränderungen herbeiführen zu können. Nicht nur zum Wohle der Tiere, sondern auch für Umwelt, Menschen und Klima. Eigentlich frage ich mich meistens selbst, weswegen ich so lange so unbewusst konsumiert habe, ich hatte kein ökosoziales Erweckungserlebnis oder irgendwas in der Art, die meisten Dinge wusste ich schon lange, aber sie in aller Konsequenz umzusetzen, dafür fehlte mir der Mut.

Wozu dann dieser Blog?


Dieser Blog soll an der Schnittstelle zwischen Veganismus, Tierrechten und Nachhaltigkeit arbeiten. Beides sind wichtige Themen, die Hand in Hand gehen. Tierrechte und Raubbau an der Umwelt sind für mich unvereinbar, schussendlich ergibt sich das eine schon aus dem anderen. So ist zum Beispiel das Thema Palmöl- oder Sojamonokultur immer mit Artensterben und Vernichtung der Lebensgrundlage einzelner Tiere oder ganzer Arten verbunden.

Veganismus und Nachhaltigkeit kennen aber auch viele Stolperfallen, das habe ich mehr als nur einmal erlebt. Auf vieles kommt man von selbst nicht, vieles scheint einem unmöglich und bei manchem möchte man an die Hand genommen werden. Das geht mir nicht anders. Als ich das erste Mal vor der Palmölproblematik stand, brach für mich eine Welt zusammen, ich stand vor dem Scherbenhaufen meiner eigenen Konsumgewohnheiten.

Mir geht es darum zu informieren und Alternativen aufzuzeigen und die Grenze des für mich machbaren auszuloten. Manches Mal muss man Abstriche machen, vor anderen Dingen muss man kapitulieren und wieder anderes löst sich mit ein paar kleinen Kniffen in Luft auf.
Zudem möchte ich Diskussionen anstoßen, gelesenes und gesehenes diskutieren und mich dann ab und an doch ehrlich fragen lassen: ist das was du machst wirklich in aller Konsequenz richtig und wichtig? Ich möchte aber auch eure Erfahrungen teilen. Ich freue mich über jeden der sich hier mit einbringen will.


Eins ist und bleibt versprochen: Das ist mein Privatblog, hier gibt es weder Werbung, noch verdiene ich Geld damit. Das ist so und das bleibt so. Verlinkte Firmen, Produkte, Vereine oder Personen sind immer persönliche Empfehlungen, von denen ich mir aus freien Stücken ein Bild gemacht habe, niemals solche, die ich lediglich aufgrund einer Anfrage oder eines Angebots empfehle.


Gerne beantworte ich eure Fragen per Mail oder Kommentar.